DFB ermittelt gegen Marco Reus

Marco Reus
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Marco Reus droht neuer Ärger mit dem DFB. Der Deutsche Fussball-Bund hat nach dem 2:2-Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen Werder Bremen offensichtlich Ermittlungen gegen den BVB-Kapitän Reus aufgenommen. Wie die BILD Zeitung berichtet prüft der Kontrollausschuss des DFB ob sich Reus, der aktuell wegen einer Rotsperre ausfällt, „unberechtigter Weise“ in der Nähe der Dortmunder Ersatzbank befunden hat.

Als hätte man in Dortmund derzeit nicht bereits genügend andere Sorgen, müssen sich die Schwarz-Gelben wohl mit einer (neuen) DFB-Ermittlung herumplagen. Genauer gesagt Marco Reus scheint ein Problem mit dem Deutschen Fussball-Bund zu haben. Wie die BILD Zeitung am Montag berichtet prüft der Kontrollausschuss des DFB das Verhalten des gesperrten BVB-Kapitäns. Reus saß am vergangenen Samstag beim 2:2-Unentschieden gegen Werder Bremen direkt neben der Auswechselbank am Spielfeldrand. Das Problem: Ein Platz am Spielfeld ist für gesperrte Spieler oder Verantwortliche eigentlich verboten.

Der DFB bestätigte die Ermittlungen gegen Reus. Ein Sprecher äußerte sich wie folgt dazu: „Der Verein beziehungsweise der Spieler sind im ersten Schritt angeschrieben und zu Stellungnahmen zu dem Vorgang aufgefordert worden.“

Reus wird dem BVB auch am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Am letzten Spieltag, beim Auswärtsspiel in Gladbach, wird der 29-jährige jedoch wieder mit von der Partie. Auch wenn Reus mit seinem „Sitzplatz“ vermutlich gegen DFB-Regeln verstoßen hat, droht dem offensiven Mittelfeldspieler keine Verlängerung seiner Sperre. Für solche „kleineren“ Verstöße erhält man in der Regel eine Geldstrafe.

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