Joachim Löw nimmt BVB-Wunderkind Youssoufa Moukoko ins Visier

Youssoufa Moukoko
Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Youssoufa Moukoko sorgt mit seinen starken Leistungen immer wieder für ordentliche Schlagzeilen beim BVB. Das 14-jährige „Wunderkind“ soll Medienberichten zufolge nun auch auf dem Zettel von Bundestrainer Joachim Löw gelandet sein. Demnach beobachtet Löw den BVB-Stürmer intensiv.

Mit gerade einmal 14 Jahren wirbelt Youssoufa Moukoko seit dieser Saison die U19 des BVB auf. In der U19-Bundesliga West trifft Moukoko wie am Fließband: In 7 Spielen kommt er bis dato auf 15 Tore und 3 Vorlagen. Wie die BILD Zeitung berichtet hat das „Wunderkind“ mit seinen Toren nun auch Bundestrainer Joachim Löw auf sich aufmerksam gemacht. Der 59-jährige soll demnach den Kontakt zu Michael Skibbe gesucht haben um sich persönlich über Moukoko zu informieren.

Gegenüber Sportbuzzer bestätigte Löw den Kontakt zu Skibbe. Der Bundestrainer betonte aber auch, dass man Moukoko die nötige Zeit geben muss, damit sich dieser in Ruhe weiterentwickeln kann: „Ich habe mich bei Michael Skibbe schon mal erkundigt. Aber alle Beteiligten tun gut daran, seine Entwicklung in Ruhe abzuwarten.“

Wann spielt Youssoufa Moukoko wieder für den DFB?

2017 hat Moukoko vier Länderspiele für die U16 der deutschen Nationalmannschaft absolviert und dabei 3 Tore erzielt. In den vergangenen knapp 2 Jahren lief der gebürtige Kameruner jedoch nicht mehr für den DFB auf. Die konkreten Gründe dafür sind unbekannt. In Zukunft könnte er jedoch wieder im DFB-Trikot auflaufen, vor allem wenn Bundestrainer Löw sein Interesse zeigt.

Unabhängig davon sollte der DFB seine Bemühungen um Moukoko jedoch intensiveren, denn rein theoretisch ist dieser auch berechtigt für Kamerun zu spielen, da er über eine entsprechende Staatsbürgerschaft verfügt. Sein aktueller Trainer Skibbe ist fest davon überzeugt, dass Moukoko den Durchbruch bei den Profis schaffen wird: „Er ist so jung und schon so gut. Der Junge wird eines Tages Profi werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur Verletzungen können ihn stoppen.“

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*