Witsel genervt: „Gleiche Geschichte wie in der Vorsaison“

Axel Witsel
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Die Länderspielpause dürfte für Borussia Dortmund nun zur rechten Zeit kommen. Nach dem erneuten Debakel beim FC Bayern München hat die schwierige Phase der Aufarbeitung begonnen. Gleichzeitig muss das Team von Trainer Lucien Favre nach vorne blicken. Mittelfeldspieler Axel Witsel zeigt sich nach der Demütigung schwer getroffen.

„Es war die gleiche Geschichte wie in der Vorsaison“, so Axel Witsel nach dem 0:4 beim FC Bayern München am Samstag. „Es war bis zur zweiten Hälfte noch alles drin. Wir haben gegen Inter geschafft, einen Rückstand zu drehen. Das wollten wir dann auch hier schaffen. Doch zwei Minuten nach der Pause kassieren wir das 0:2. Ein Spiel zum Vergessen.“ In der vergangenen Saison ging der BVB gar mit 0:5 bei den Bayern unter. Sieben Monate später erlebten Witsel und Co. das nächste Debakel.

In zwei Wochen trifft Borussia Dortmund im heimischen Signal Iduna Park auf Aufsteiger SC Paderborn. Dann werden die Borussen Wiedergutmachung betreiben müssen. Als sich die Profis nach dem Schlusspfiff in München gen Fankurve bewegten, wurden sie gnadenlos ausgepfiffen. Nicht nur die schlechte Leistung erzürnte die Fans. Vorher kündigten die BVB-Verantwortlich noch großspurig an, den Bayern dieses Mal den Schneid abzukaufen, was kolossal misslang. Es war die sechste Niederlage des BVB in München in Serie – bei einem Torverhältnis von 3:26.

Das Momentum ging verloren

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Nachdem der BVB in die Krise geschlittert war, gelang zuletzt mit drei Siegen am Stück der Befreiungsschlag. Im DFB-Pokal gab es ein 2:1 gegen Liga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach. In der Bundesliga wurde Wolfsburg mit 3:0 besiegt. Beeindruckend war die Aufholjagd in der UEFA Champions League gegen Inter Mailand. Nach einem 0:2 zur Pause, gewann Dortmund am Ende noch mit 3:2. Das Momentum konnte der BVB nicht nach München retten und ging unter.

Die nächsten Gegner in der Liga heißen Paderborn, Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf und der FSV Mainz 05. Die Marschrichtung ist nun klar: vier Siege in den diesen vier Spielen, um sich im Meisterschaftskampf wieder zurückzumelden. Mit 19 Punkten nach elf Spielen steht Dortmund derzeit nur auf Rang sechs. Tabellenführer Mönchengladbach hat bereits 25 Punkte gesammelt.

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