Kritik ist wichtig. Hört auf alles schönzureden!

Borussia Dortmund befindet sich weiterhin im Kampf um die deutsche Meisterschaft 2019. Bedeutet das, aber auch, dass alles Perfekt läuft?

Nein das bedeutet es nicht. Wie in meinen Kolumnen beschrieben sehe ich deutliche Probleme verbunden mit einem Abwärtstrend bei Borussia Dortmund.

Favre; „Zweite Halbzeit gegen Mainz war nicht schlecht“

Das jüngste Beispiel gab es auf der gestrigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen SC Freiburg. Favre war, da allen ernstes der Meinung, dass die zweite Halbzeit gegen Mainz nicht schlecht war und man nur in den letzten 10 Minuten etwas Glück gehabt hätte. Hat der Mann ein anderes Spiel gesehen? Nein, ich denke, da steckt etwas anderes hinter. Es wirkt die gesamte Saison schon so, als ob der gesamte BVB einheitlich versucht jegliche Unruhe zu vermeiden. Es wird ständig alles möglichst schön geredet und positiv gesehen. Meiner Meinung nach ist das aber der falsche Ansatz. Nur mit berechtigter und konstruktiver Kritik kann man sich weiterentwickeln. Sieht man alles nur noch positiv, stagniert man.

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Verletzungen werden verharmlost

Auch Informationen rund um Verletzungen von Spielern werden oft erst gar nicht und dann meist ziemlich verharmlost da gestellt. Diese Saison ist es keine Seltenheit, dass die Borussia meldet das Spieler X „nur“ wegen einer Zerrung ausfällt, nur damit sich dann später herausstellt, dass es doch etwas Ernsteres ist. Für mich ist das kein Zufall, sondern eine Strategie. Man versucht jegliche Unruhe stiftende Berichterstattung zu vermeiden, damit sich keine Konflikte entwickeln können. Ich mag falsch liegen, aber das ist der Eindruck, den ich über die gesamte Saison gewonnen habe.

Der falsche Ansatz

Für mich ist dieses vorgehen der falsche Ansatz. Ich bin überzeugt davon das konstruktive und begründete Kritik (auch öffentlich!) sehr wichtig ist und oft ein ganz besonderes Signal an das Team und auch die Fans sendet. Außerdem sollte man den Fans zutrauen auch mit Rückschlägen wie Verletzungen entspannt umzugehen, ohne gleich in Panik auszubrechen und Unruhe (in Social Media etc.) zu stiften.

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