Rummenigge verrät Details über den Hummels-Transfer

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Markus Wissmann / Shutterstock.com

Der Transfer von Mats Hummels zu Borussia Dortmund hat diesen Sommer für ordentlich Schlagzeilen gesorgt. Im Interview mit der BILD am Sonntag hat FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge nun weitere Details zu dem Wechsel bekanntgegeben. Demnach soll Hummels auch mit anderen Vereinen gesprochen haben, bevor er sich für eine Rückkehr nach Dortmund entschied.

Die Rückholaktion von Mats Hummels zum BVB wurde von vielen Fans und Experten als echter Transfer-Coup gehandelt. Während der 30-jährige Innenverteidiger beim FCB auf dem Abstellgleis stand, übernimmt er bei den Schwarz-Gelben auf Anhieb eine Führungsrolle.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat nun weitere (finanzielle) Details über den Wechsel preisgegeben. Der 63-jährige betonte dabei unter anderem, dass die Münchner kein „Frust-Geld“ in Form von Binuszahlungen erhalten werden, sollte der BVB Meister werden in der kommenden Saison.

Rummenigge: Hummels hat mit mehreren Klubs gesprochen

Knapp 31 Millionen Euro Ablöse hat der BVB bisher an den FC Bayern für die Dienste von Mats Hummels überwiesen. Diese Summe kann sich durch Bonuszahlungen auf bis zu 38 Millionen Euro erhöhen. Wie Rummnigge im Gespräch mit der BILD am Sonntag verriet, sind diese variablen Zahlungen aber ausschließlich davon abhängig wie der BVB in der Champions League abschneidet: „Bei den Zusatzzahlungen geht es speziell um Erfolge in der Champions League. Die Bundesliga ist nicht inkludiert. Wir wollen im Fall der Fälle kein Frust-Geld von Borussia Dortmund.“

Interessant ist auch die Aussage von Rummenigge, dass Hummels nicht nur mit dem BVB gesprochen habe. Demnach gab es auch Kontakt zu anderen Klubs: „Er hat mit mehreren Klubs gesprochen, auf uns ist aber nur Dortmund zugekommen.“ Zudem ließ Rummenigge durchblicken, dass Hummels den Konkurrenzkampf in München aus dem Weg gehen wollte. Laut dem 63-jährigen habe Hummels nach einem Gespräch mit Trainer Niko Kovac seinen Abgang erbeten. Dabei soll es Hummels dem Vernehmen nach um mangelnde Garantien hinsichtlich eines Stammplatzes gegangen sein.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*