Mats Hummels: War der BVB nicht seine erste Wahl?

Mats Hummels
Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Dass Mats Hummels (30) zurück an die alte Wirkungsstätte wechselt, war keineswegs selbstverständlich. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (63) ließ nun in einem Interview durchblicken, dass der Abwehrmann auch andere Optionen hatte.

Nach drei Saisons beim FC Bayern München entschied sich Mats Hummels schließlich, zum BVB zurückzukehren. Die Rückkehr zu Borussia Dortmund war aber offenbar nicht die einzige Wechseloption für den Weltmeister von 2014.

Der Vorsitzende des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge sagte in der „Bild am Sonntag“, dass Hummels „mit mehreren Klubs gesprochen“ habe. Aber: „Auf uns ist nur Dortmund zugekommen.“ Konkrete Vereinsnamen nennt Rummenigge nicht, lässt damit aber durchblicken, dass der BVB nicht Hummels‘ erste Wahl gewesen sein könnte.

Dass Hummels den FCB verlässt, wurde nach einem Gespräch mit Bayern-Coach Niko Kovac (47) entschieden. Anschließend bat Hummels um seine Freigabe. Rund 30 Millionen Euro Fixablöse an den FC Bayern München wurden fällig. Integriert sind Bonuszahlungen, die sich auf die Leistungen in der Champions League beziehen. „Wir wollen im Fall der Fälle kein Frust-Geld von Borussia Dortmund“, so Rummenigge. Bestenfalls könnte die Gesamtablöse noch auf 38 Millionen Euro anwachsen.

Rummenigge freut sich über BVB-Stärke

Hummels spielte bereits von 2008 bis 2016 beim BVB und bestritt insgesamt 309 Pflichtspiele (25 Tore, 16 Vorlagen). Unter Trainer Jürgen Klopp (52) wurde er zwei Mal deutscher Meister und zog 2013 ins Endspiel der Champions League ein. Im Londoner Wembley-Stadion unterlag das Team dem FC Bayern München (1:2).

Rummenigge zeigte sich im Interview über die Entwicklung des BVB gar erfreut. Mit dem Team von Trainer Lucien Favre (61) gebe es „endlich mal eine andere Mannschaf, die mit dem Ziel in die Saison geht, Meister zu werden“. Insgesamt investierte die Borussia 130 Millionen Euro für neue Spieler. Ein Mittelstürmer soll in der laufenden Transferperiode noch hinzukommen. Außerdem soll der Kader noch deutlich schlanker werden. Die Abgänge von Maximilian Philipp (25) und André Schürrle (28) nach Russland (Dinamo bzw. Spartak Moskau) dürften unmittelbar bevorstehen.

 

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