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Trotz Umsatz- und Gewinnrückgang, BVB bleibt auf Wachstumskurs

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Foto: Tobias Arhelger / Shuttestock.com

Borussia Dortmund hat gestern im Rahmen der Bilanzpressekonferenz seine finanziellen Kennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19 veröffentlicht und präsentiert. Der BVB konnte mit 489,5 Millionen Euro den zweithöchsten Umsatz seiner Geschichte erzielen. Auch wenn der Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig waren, haben die Schwarz-Gelben transferbereinigt einen neuen Umsatzrekord erreicht.



Der BVB ist nicht nur sportlich auf einem guten Weg, auch finanziell läuft es bei den Schwarz-Gelben sehr gut. Wie gut haben Hans-Joachim Watzke & Co. gestern auf der Bilanzpressekonferenz präsentiert. Trotz eines leicht rückläufigen Umsatzes und Gewinns, sind die Verantwortlichen mit der Entwicklung mehr als zufrieden.

Umsatz und Gewinn sind geschrumpft, dennoch hat man ein neues Rekordjahr erzielt

Im Rekordjahr 2017/18 hat der BVB einen Umsatz von 536 Millionen Euro erzielt. 222,7 Millionen davon (41 Prozent) wurden allein durch Spielerverkäufe eingenommen. Besonders die Wechsel von Ousmane Dembélé (für 105 Millionen Euro zum FC Barcelona) sowie Pierre-Emerick Aubameyang (für 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal) nach Spanien und England hatten beim BVB die Kassen klingeln lassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 hat man rd. 100 Millionen Euro weniger an Transfererlösen eingenommen, was sich auch im Jahresumsatz bemerkbar macht. Dieser ist auf knapp 490 Millionen Euro gesunken und fiel damit knapp 9 Prozent geringer aus. Auch der Gewinn ist um 14,3 Prozent auf 17,4 Millionen Euro gesunken.

Grund zur Besorgnis gibt es jedoch nicht, denn transferbereinigt stiegen die Umsatzerlöse 56,0 Millionen Euro (17,9 Prozent) auf ein neues Rekordhoch von 369,3 Millionen Euro. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zeigte sich durchaus zufrieden mit diesen Zahlen: „Bereinigt um die Transfers ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2018/2019 um 18 Prozent auf 370 Millionen Euro gewachsen. Wir sind eine starke Marke. Wir sind in allen relevanten Gebieten in den Top 3. Wir werden weiterhin konsequent den deutschen Markt, aber genauso konsequent den internationalen Markt, vor allem in Amerika und Asien, bearbeiten. Unsere Reisen tragen Früchte. Die USA-Reise war in Gänze ein Erfolg.“ Wie gut es dem BVB geht, belegt laut Watzke ein Blick auf die Eigenkapital-Quote: „Der BVB verfügt über ein Eigenkapital von 355 Millionen, was einer Eigenkapitalquote von über 70% entspricht.“

Das Geschäftsjahr 2018/19 endete beim BVB am 30. Juni. An seinem 2018 ausgegebenen langfristigen Umsatzziel von 500 Millionen Euro hielt Watzke fest. Bis 2025 will der Fußball-Manager diese Marke – ohne Transfererlöse – erreichen.

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