Bundesliga

DFL will Altersgrenze senken: Stürmt BVB-Supertalent Moukoko bald in der Bundesliga?

Youssoufa Moukoko
Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Aktuellen Medienberichten zufolge plant die Deutsche Fussball Liga DFL die Altersgrenze für Nachwuchsprofis in der Bundesliga zu senken. Nach Informationen der “BILD Zeitung und der “WELT” sollen bereits ab der kommenden Saison Jungprofis mit 16 Jahren im Profi-Fußssall eingesetzt werden dürfen. Damit dürfte auch BVB-Supertalent Youssoufa Moukoko ab der Saison 2020/21 für die Schwarz-Gelben spielen.

Mit dem 15-jährigen Youssoufa Moukoko verfügt der BVB über eines der größten Talente im europäischen Fussball. Zahlreiche Experten trauen dem Stürmer schon jetzt den Sprung zu den Profis zu. Aktuell spielt Moukoko noch in der U19 des BVB und schießt dort alles in Grund und Boden: In 21 Spielen hat er 26 Tore erzielt.

Laut der “BILD Zeitung” könnte Moukoko bereits ab der kommenden Saison in der Fussball Bundesliga für Dortmund auf Torejagd gehen. Möglich wird dies durch die Absenkung der Altersgrenze im deutschen Oberhaus. Die DFL will hierzu bald eine entsprechende Regeländerung verabschieden.

Stürmt Moukoko bald an der Seite von Haaland?

Embed from Getty Images

Wie die “BILD Zeitung” berichtet plädiert die DFL-Kommissionen Fussball und die Nachwuchsleistungszentren für Absenkung der Altersgrenze im deutschen Profi-Fussball auf 16 Jahre. Entscheiden muss die DFL-Vollversammlung der 36 Klubs aus Bundesliga und 2. Liga, welche Ende März tagt.

Borussia Dortmund soll bereits einen solchen Antrag für die Vollversammlung angekündigt haben. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Megatalent Youssoufa Moukoko wird Ende November dieses Jahre 16 Jahre alt und könnte damit ab dem Sommer 2021 für die Borussia auflaufen.

Aktuell müssen Nachwuchstalente entweder ihr 18. Lebensjahr vollendet haben oder zum jüngeren Jahrgang der U19 zählen. Ex-BVB-Profi Nuri Sahin, der jüngste Debütant in der Bundesliga-Geschichte, durfte im Sommer 2005 zwar bereits im Alter von 16 Jahren und 335 Tagen sein erstes Bundesliga-Spiel absolvieren – allerdings nur, weil er am 6. September 1988 geboren ist und so zum jüngeren Jahrgang der U19 zählte.

Aber nicht nur der BVB würde von solcher Regel-Änderung profitieren, die Bundesliga will so ihren Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen europäischen Ligen ausgleichen. In England, Spanien, Italien und Frankreich ist die Altersgrenze bereits schon seit geraumer Zeit herabgesetzt.