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Droht dem BVB Ärger mit der DFL? Dortmund startet wieder mit dem “normalen” Training

Emre Can
Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Borussia Dortmund wird kommende Woche wieder ins “normale Training” einsteigen. Dies bestätigte BVB-Profi Emre Can am Sonntag in der “SPORT1”-Sendung “Doppelpass”. Demnach werden die Schwarz-Gelben in Kleingruppen auf den Trainingsplatz zurückkehren. Mit dieser Entscheidung könnte den Schwarz-Gelben jedoch Ärger mit der DFL drohen



Wie viele anderen Bundesliga-Klubs hat Borussia Dortmund sich in den vergangenen zwei Wochen auf das Training im “Home-Office” beschränkt. Damit ist jedoch Schluss, der BVB wird das eingeschränkte Training kommende Woche beenden und wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren. Emre Can bestätigte diese Maßnahmen am Sonntag im “SPORT1-Doppelpass”.

“Wir wollen langsam wieder anfangen”

Can verriet per Videoschalte am Sonntag, dass man eingeschränkt wieder auf den Trainingsplatz arbeiten wird: “Morgen geht es los. Wir wollen langsam wieder anfangen, in ganz kleinen Gruppen mit zwei Spielern”.

Der Winter-Neuzugang begrüßt diese Entscheidung. Im Home-Office waren die BVB-Profis laut Can sehr eingeschränkt mit ihrem Trainingsplan. Laufen und Fahrradfahren sei auf Dauer sehr eintönig und nicht zielführend.

Mit der Rückkehr auf den Trainingsplatz droht Dortmund nun jedoch Ärger mit der Deutschen Fussball-Liga. Diese hatte Berichten zu Folge den Klubs im Rahmen eines Schreibens empfohlen bis Anfang April mit dem Training im Freien zu verzichten und sich weiterhin auf das Home-Office zu beschränken. Grund dafür: in den einzelnen Bundesländern herrschen derzeit unterschiedliche Rahmenbedingungen und Verordnungen, so dass nicht alle Klubs auf dem Trainingsplatz zurückkehren können. Die DFL möchte jedoch die Chancengleichheit während der Corona-Pause wahren.

Sanktionen oder ähnliches drohen dem BVB jedoch nicht, da die DFL faktisch keinen Einfluss auf den Trainingsbetrieb der Vereine hat und es sich “nur” um eine Empfehlung gehandelt hat.