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Nach 4:0 gegen Schalke: Online-Siegesfeier eskaliert

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Foto: Tobias Arhelger / Shuttestock.com

Das ging mächtig in die Hose! Nach dem Kantersieg im Derby gegen den FC Schalke (4:0) wollte Borussia Dortmund gemeinsam mit den Fans in einer Videokonferenz feiern. Doch das Experiment eskalierte und musste bereits nach vier Minuten abgebrochen werden. Was war passiert?



Der BVB wollte das überzeugende 4:0 (2:0) nach der Coronapause im Revierderby gegen den FC Schalke 04 mit seinen Fans feiern und lud zu einer gemeinsamen Zoom-Konferenz ein. Über die sozialen Netzwerke wurde die Konferenz angekündigt, an der auch die Profis Mats Hummels (31), Raphael Guerreiro (26), Marcel Schmelzer (32) und Lukasz Piszczek (34) teilnehmen sollten. Dazu fragte die Borussia: „Wer traut sich?“

Es trauten sich wohl mehr Fans, als der BVB erwartet hatte. Schnell war die Zoom-Konferenz heillos überfüllt, da es offensichtlich keine Teilnehmerbeschränkung gab. Es tummelten sich unzählige Menschen in der Online-Schalte – eine normale, geregelte Kommunikation war nicht mehr möglich. Es eskalierte schließlich, als sich Anhänger des FC Schalke 04 dazu schalteten, die ihrem Ärger über das 0:4 freien Lauf ließen und die BVB-Stars lautstark beleidigten. Dortmunds Stadionsprecher Nobert Dickel (58), der die Feier moderieren sollte, musste die Zoom-Konferenz schließlich bereits nach vier Minuten abbrechen und war entsprechend bedient.

Norbert Dickel sauer – gute Idee wird zum PR-Desaster

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„Wegen Leuten wie euch wird es so etwas nicht mehr geben“, ätzte Moderator Norbert Dickel zum Ende der Konferenz. Eigentlich war ein ausführlicher Zusammenschnitt der Online-Feier geplant, da es keinen Live-Stream gab. Der BVB äußerte sich bislang nicht zum PR-Desaster.

Dennoch bedankten sich einige der BVB-Fans über Twitter, dass der Klub ihnen die Möglichkeit gegeben hatte, mit den Spielern in Kontakt zu treten. Bevor es so etwas wieder geben kann, muss sich die Borussia allerdings etwas einfallen lassen, um die Teilnehmerzahl zu beschränken und eventuell testen, wer sich zuschalten möchte. So war es letztlich eine gute Idee, die allerdings nicht funktionierte.

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