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Kommt mit Kristoffer Ajer noch ein Norweger?

Erling Haaland
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Mit der am gestrigen Mittwoch verkündeten Vertragsverlängerung mit Lukasz Piszczek hat Borussia Dortmund ein weiteres, freilich ohnehin nur noch kleines Fragezeichen im Kader beseitigt. Der 34 Jahre alte Polen unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis 30. Juni 2021 und wird mit dessen Ablauf voraussichtlich seine aktive Karriere beenden.

“Lukasz Piszczek ist absoluter Führungsspieler in unserem Team, außerdem ist er auch körperlich in einer Top-Verfassung. Daher war es folgerichtig, den Vertrag mit ihm um ein weiteres Jahr zu verlängern”, kommentierte Sportdirektor Michael Zorc die Verlängerung mit dem Routinier auf der vereinseigenen Webseite.

So einfache Gespräche wie mit Piszczek warten an anderen Fronten nicht. Etwa in Sachen Neuzugänge, wobei sich die BVB-Verantwortlichen in dieser Hinsicht noch sehr bedeckt halten. In Dortmund nimmt man folgerichtig auch keine Stellung zu den zahlreichen Gerüchten über mögliche Transfers. Auch zu Kristoffer Ajer gibt es bislang keinen Kommentar. Der mittlerweile 22 Jahre alte Norweger von Celtic Glasgow wurde bereits vor zwei Jahren mit dem BVB in Verbindung gebracht und soll laut “90min.com” auch jetzt wieder im Fokus stehen.

Großes Interesse aus der Premier League

Allerdings hat sich der norwegische Innenverteidiger auch bei diversen anderen Top-Klubs ins Blickfeld gespielt. Insbesondere in der englischen Premier League weckt Ajer demnach Begehrlichkeiten. Leicester City soll dabei die besten Karten haben. Aber auch Manchester City, die Wolverhampton Wanderers und der FC Everton gelten als interessiert. Zudem sollen neben dem BVB auch der AC Mailand und Paris St. Germain ihre Fühler ausgestreckt haben.

Der 1,97 Meter große Abwehrspieler müsste indes aus einem bis 2022 laufenden Vertrag herausgekauft werden, wäre demnach sicher nicht ganz günstig. Sollte der BVB, der sich durchaus nach einem zusätzlichen Innenverteidiger umsehen könnte, tatsächlich Ernst machen, könnte Erling Haaland zum Trumpf werden. Zusammen mit dem BVB-Torjäger gilt Ajer als einer der Hoffnungsträger für eine rosige Zukunft des norwegischen Fußballs. Möglich, dass Haaland im Fall der Fälle Überzeugungsarbeit leistet.