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Gute Karten beim Brasilianer Everton?

Signal Iduna Park
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Schon seit längerem gilt Everton als potentieller Top-Transfer für europäische Spitzenklubs. Aktuell allerdings steht der 24 Jahre alte Brasilianer nach wie vor bei Gremio Porto Alegre unter Vertrag. Und ob der anvisierte Wechsel nach Europa in diesem Sommer nun endlich über die Bühne gehen kann, ist nicht zuletzt wegen der Corona-Krise fraglich. Schließlich gibt es im Moment diverse Fragezeichen, was künftige Ablösesummen und Gehälter angeht.



Der 14-fache Nationalspieler, der seine bisherigen drei Treffer im Trikot der Selecao allesamt bei der Copa America 2019 erzielt und sich damals vollends ins Rampenlicht geschossen hat, besitzt in Porto Alegre noch einen Vertrag bis Ende 2023, was einen Wechsel verkompliziert. Allerdings würde Gremio mutmaßlich die Freigabe erteilen, wenn die Ablöse stimmt. Die 120 Millionen Euro, die per Ausstiegsklausel festgelegt sind, freilich waren bereits vor der aktuellen Krise nicht realistisch. Im Raum steht nun eine Ablöse im Bereich von 25 Millionen Euro.

Tendenz des Vaters geht zu Deutschland

Interessenten sind dem Vernehmen nach unverändert einige vorhanden. Laut „Globo Esporte“ sollen vor allem der SSC Neapel, der FC Everton und auch Borussia Dortmund weiterhin ihre Fühler ausgestreckt haben. Geht es nach Carlos Alberto Soares, hat darunter wohl der BVB die besten Karten. „Ich denke, Deutschland wäre besser“, so Evertons Vater, der aber auch deutlich machte, sich alles anhören zu wollen: „Aber Everton wird sich vor keinem Verein verschließen.“

Letztlich hängt aber alles vom Okay von Gremio ab. Und der brasilianische Traditionsklub will erst die Öffnung des Transferfensters abwarten, bevor konkrete Überlegungen angestellt werden.

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