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Jonathan David will nach Deutschland – Duell zwischen Leipzig und dem BVB?

Michael Zorc
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Aktuell liegt der Fokus bei Borussia Dortmund natürlich klar auf dem Saisonendspurt. Bevor am Dienstag der FC Bayern München zum Top-Spiel in den Signal-Iduna-Park kommt, will der BVB am heutigen Samstag die durchaus hohe Auswärtshürde beim VfL Wolfsburg nehmen. Im Hintergrund werkeln die Verantwortlichen unterdessen auch daran, für die neue Saison wieder einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen.

Dabei gibt es im Moment noch einige Fragezeichen. Das dickste steht sicherlich hinter Jadon Sancho, dessen möglicher Abschied trotz Corona eine Ablöse im dreistelligen Millionenbereich bringen soll. Möglich aber, dass der englische Nationalspieler noch ein weiteres Jahr beim BVB bleibt. Dort allerdings ist man sich im Klaren darüber, Sancho nicht dauerhaft halten zu können. Daher laufen schon jetzt Überlegungen, wie eines Tages der Abgang des Top-Scorers kompensiert werden kann.

RB Leipzig als Konkurrent?

Eine Rolle in den Planspielen soll dem Vernehmen nach auch Jonathan David spielen. Der 20-jährige Kanadier, der in der in Belgien abgebrochenen Saison in 27 Spielen 18 Tore erzielt und acht weitere vorbereitet hat, gilt international als Top-Talent und hat so auch das Dortmunder Interesse geweckt. David, der sich hängend hinter einer oder zwei Spitzen am wohlsten fühlt, aber auch Stürmer spielen kann, hat nun gegenüber “Sky Sports” erklärt, den nächsten Schritt gehen zu wollen. Und diesen sieht David in Deutschland: “Es ist Zeit, dass ich weiter ziehe und irgendwo hingehe, wo ich mich weiterentwickeln kann und mein Potenzial voll ausschöpfen kann. Die Liga, die am besten zu mir passen würde, ist die Bundesliga.”

Weil David angesichts eines bis 2023 laufenden Vertrages sicher nicht ganz günstig sein wird, ist die Anzahl der Vereine, die einen Transfer stemmen könnte, freilich überschaubar. Neben Dortmund soll vor allem noch RB Leipzig seine Fühler ausgestreckt haben. Aktuell ist aber noch offen, welcher Bundesligist die Verpflichtung des Youngsters wirklich nachdrücklich verfolgen wird.