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Medien: BVB nimmt Shootingstar Robin Koch ins Visier

Robin Koch
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge beschäftigt sich Borussia Dortmund mit dem deutschen Nationalspieler Robin Koch. Der 23-jährige Innenverteidiger steht aktuell beim Ligakonkurrenten SC Freiburg unter Vertrag, möchte den Sport-Club Gerüchten zufolge am Ende der Saison verlasen. 



Es ist ein offenes Geheimnis, dass Borussia Dortmund im kommenden Sommer seine Dreierkette nochmals umbauen könnte. Mit Mats Hummels und Dan-Axel Zagadou sind Meldungen zufolge nur zwei Spieler gesetzt. Manuel Akanji oder Youngster Leonardo Balerdi könnten den BVB am Ende der Saison verlassen.

Wie die „Sport BILD“ berichtet, haben die Schwarz-Gelben mit Robin Koch bereits einen Wunschspieler für die Defensive ins Auge gefasst.

„Unverkäuflich ist kein Spieler“

Der 23-jährige Defensiv-Allrounder ist so etwas wie der heimliche Shootingstar im deutschen Fußball. Koch wechselte im Sommer 2017 vom 1. FC Kaiserslautern nach Freiburg und hat sich dort in den vergangenen drei Jahren nicht nur zum Stammspieler und Leistungsträger entwickelt, sondern auch den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft geschafft (2 Länderspiele seit Oktober 2019).

Besonders interessant ist vor allem die Tatsache, dass der Innenverteidiger nur noch bis 2021 an den SCF gebunden ist und zuletzt signalisiert hat, dass er seinen Vertrag nicht verlängern möchte, sondern bereits ist für den nächsten Schritt in seiner Karriere. Zudem möchte Koch so schnell wie möglich im Europapokal spielen, was mit Freiburg nur schwer möglich ist.

Freiburg steht damit mit dem Rücken zur Wand, denn faktisch können die Breisgauer nur noch diesen Sommer einen attraktiven Transfererlös mit Koch erzielen. Der aktuelle Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 14,5 Mio. Euro. In diesem Bereich dürfte sich auch die Ablösesumme belaufen, welche die Freiburger aufrufen.

Freiburg-Coach Christian Streich ist sich bereits bewusst, dass er seinen Leistungsträger bald verlieren könnte: „Kein Spieler ist unverkäuflich, so etwas können wir uns gar nicht leisten“.

Neben dem BVB soll auch RB Leipzig großes Interesse an Koch haben. Sollte Dayot Upamecano die Sachsen im Sommer verlassen ist Koch die erste Option auf dessen Nachfolge. Mit Neapel und Lissabon beschäftigen sich zudem auch zwei europäische Klubs mit Koch.

In Dortmund wird die Situation von Koch sicherlich ganz genau beobachten. Der BVB wird jedoch abwarten wie sich die anhaltende Corona-Krise weiter entwickelt und welche finanzielle Einbußen man diesbezüglich hinnehmen muss, bevor man neue Transfers forciert.

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