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Knapp 500 Mio. Euro Schulden: Kann sich ManUnited Sancho überhaupt leisten?

Jadon Sancho
Foto: MARTIN MEISSNER/POOL/AFP via Getty Images

Manchester United wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit BVB-Youngster Jadon Sancho in Verbindung gebracht. Medienberichten zufolge sind die Red Devils der Favorit für einen möglichen Transfer kommenden Sommer. Die Frage ist nur, kann sich ManUnited Sancho überhaupt leisten?

Die Chancen auf einen Verbleib von Jadon Sancho über die laufende Saison hinaus bei Borussia Dortmund steigen immer mehr. Bedingt durch die Corona-Krise gibt es kaum Vereine, welcher in der Lage sind einen Transfer des 20-jährigen Offensivspielers überhaupt zu stemmen.

Selbst Manchester United, denen das vermeintlich größte Interesse nachgesagt wird, kann sich Sancho kommenden Sommer aller Voraussicht nach nicht leisten.

Die Schuldenlast bei United wird immer größer

Wie der “kicker” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat der englische Rekordmeister einen Schuldenberg von knapp 480 Millionen Euro angehäuft. Allein in den vergangenen 12 Monaten hat man mehr als 120 Mio. Euro neue Verbindlichkeiten dazu erhalten.

Besonders erschreckend: Die aktuelle Coronavirus-Pandemie hat nur bedingt damit etwas zu tun, da der Stichtag für die Bemessung der 31. März ist.

Der ausbleibende sportliche Erfolg in den vergangenen Jahren macht sich mittlerweile auch in der Kasse bemerkbar. United spielt nicht mehr regelmäßig in der Champions League und selbst wenn man sich für die Königsklasse qualifiziert, kommt man nicht allzu weit.

Vor dem Hintergrund der erdrückenden Schuldenlast stellt sich die Frage ob Manchester überhaupt in der Lage ist einen Spieler wie Jadon Sancho zu verpflichten, der Berichten zufolge zwischen 100-120 Mio. Euro kosten soll. United-Boss Ed Woodward hatte zuletzt bereits angekündigt, dass man im Sommer auf “Mega-Deals” verzichten wird.

Durch die finanzstarke Glazer-Familie, die seit 2003 am Ruder in Manchester sitzt, hat man jedoch ein “Ass im Ärmel”. Es wird spannend zu sehen ob United, trotz strenger UEFA-Vorgaben in Sachen Financial Fairplay, doch noch an das nötige Kapitel kommt um sich Topspieler wie Sancho zu leisten.