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Brandt hadert mit dem BVB-Saisonverlauf: “Wäre auch mehr möglich gewesen”

Julian Brandt
Foto: imago images

Mit dem Auswärtssieg in Leipzig hat sich Borussia Dortmund die Vizemeisterschaft in der Fußball Bundesliga gesichert. Spieler und Verantwortliche beim BVB zeigen sich mit dem zweiten Platz hinter den Bayern nicht wirklich zufrieden. Auch Julian Brandt hat im Gespräch mit den “Ruhr Nachrichten” betont, dass in dieser Saison mehr möglich gewesen wäre, vor allem mit Blick auf die Champions League.

Julian Brandt hat eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen bei Borussia Dortmund erlebt. Der 24-jährige wechselte vergangenen Sommer zum BVB und kommt, ein Spieltag vor Ende der laufenden Saison, auf 41 Einsätze, sieben Tore, 13 Vorlagen.

Wirklich zufrieden ist der offensive Mittelfeldspieler mit dem Abschneiden der Schwarz-Gelben jedoch nicht, wie er im Interview mit den “Ruhr Nachrichten” verriet: “In der Hinrunde war es ein Auf und Ab, in der Rückrunde haben wir sehr konstant gespielt, auch die Punktausbeute war dann gut”. Vor allem das frühe Aus im Pokal tut laut Brandt “heute noch weh”.

Auch mit Blick auf die Champions League und das knappe Aus gegen Paris ist sich Brandt sicher, dass mehr drin gewesen wäre für den BVB: “In der Champions League war es ein Ausscheiden in einer besonderen Situation, doch da wäre auch mehr möglich gewesen.”

“Ich musste mich erst finden”

Brandt hatte eigenen Aussagen zufolge einen holprigen Start in Dortmund: “In den ersten Monaten musste ich mich einfinden, da habe ich auf vielen verschiedenen Positionen gespielt und kannte die Jungs auch noch nicht so gut. Das lief anfangs noch unharmonisch”. Mittlerweile sei er aber “voll integriert in der Mannschaft und im Spiel”.

Mit Blick auf die neue Saison geht es laut Brandt vor allem darum gegen direkte Konkurrenten mehr zu punkten: “Wir müssen es schaffen, auch in den Spitzenspielen zu gewinnen. Das Spiel in Leverkusen haben wir abgegeben, das 3:3 im Hinspiel gegen Leipzig, dazu zweimal gegen die Bayern verloren – da muss unsere Ausbeute besser werden. Du musst die Mannschaften, die um dich herum stehen, bezwingen”.