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Felix Passlack überrascht – Startet das Eigengewächs doch noch durch?

Lucien Favre
Foto: imago images

Rund 9.300 Zuschauer waren letztlich beim Comeback der Fans im Signal Iduna Park, als Borussia Dortmund die Saison mit einem klaren 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach eröffnet hat. Und die nahezu ausschließlich in Schwarz-Gelb gekleideten Anhänger erlebten nicht nur einen perfekten Auftakt, sondern auch eine Überraschung personeller Natur.

Weil es für Raphael Guerreiro entgegen der Hoffnungen in der Tagen zuvor nach seiner Zerrung doch noch nicht zu einem Einsatz reichte, lief wie schon im DFB-Pokal beim MSV Duisburg (5:0) Thorgan Hazard im 3-5-2 auf der linken Außenbahn auf. Allerdings blieb der belgische Nationalspieler nicht lange auf dem Platz, sondern musste bereits nach 19 Minuten wegen einer Muskelverletzung ausgewechselt werden.

Knapp am ersten Bundesliga-Tor vorbei

Weil mit Marcel Schmelzer (Reha nach Knie-OP) und Nico Schulz, der noch Trainingsrückstand hat, kein weiterer Spezialist für die linke Seite im Kader stand, entschied sich Trainer Lucien Favre dafür, Felix Passlack zu bringen. Und der 22-Jährige, eigentlich gelernter Rechtsverteidiger und nach mehreren Ausleihen zur TSG 1899 Hoffenheim, zu Norwich City und zuletzt Fortuna Sittard eigentlich ohne ganz große Perspektive beim BVB, machte seine Sache mehr als ordentlich.

Passlack hielt die linke Seite defensiv dicht und setzte zumindest ab und an auch offensive Impulse. Pech hatte das schon mit 14 Jahren in den BVB-Nachwuchs gekommene Eigengewächs indes in der 56. Minute, als Matthias Ginter auf der Linie noch kläre und so Passlacks erstes Bundesliga-Tor verhinderte. Nichtsdestotrotz war die Partie aus Sicht des enorm schnellen Außenbahnspielers ein voller Erfolg und vielleicht der Anfang des Durchbruchs, der Passlack von vielen Experten vor einigen Jahren prognostiziert worden war. Meldet sich Guerreiro in den kommenden Tagen zurück, womit zu rechnen ist, dürfte es allerdings schon wieder eng werden.