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Das Defensiv-Personal wird immer knapper – Auch Lukasz Piszczek verletzt

Lukasz Piszczek
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Nach fünf sieglosen Spielen mit nur zwei Unentschieden und drei Niederlagen hat Borussia Dortmund die schwarze Serie gegen die TSG 1899 Hoffenheim am heutigen Samstag beenden können. Den 1:0-Sieg beim Angstgegner der jüngeren Vergangenheit, für den Joker Marco Reus mit seinem goldenen Tor sorgte, hat der BVB mit Blick auf den ersten Spieltag der Champions League am Dienstag bei Lazio Rom aber womöglich teuer bezahlt.

Denn bereits nach 20 Minuten war Trainer Lucien Favre zu einem Wechsel gezwungen, der auch noch die wegen der Abwesenheit von Manuel Akanji (Corona-Infektion) und Dan-Axel Zagadou (Knieverletzung) ohnehin mit dem letzten Aufgebot angetretene Dreierkette betraf.

Bei einem Eckball wurde der neu ins Team gerückte Lukasz Piszczek unglücklich von Hoffenheims Stefan Posch mit der Hand im Gesicht erwischt. Trotz minutenlanger Behandlung durch Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun musste Piszczek wegen einer Verletzung am rechten Auge vom Feld. Eine genauere Diagnose gibt es noch nicht, doch der Einsatz des polnischen Routiniers in Rom scheint in Gefahr.

Delaney als Nachrücker

Möglich deshalb, dass Favre wegen des sicher weiterhin fehlenden Zagadou und des drohenden erneuten Ausfalls von Akanji, der mindestens bis zum heutigen Samstag in Quarantäne bleiben muss, zum Auftakt der Königsklasse mit zwei gelernten Mittelfeldspielern neben Mats Hummels in der letzten Reihe starten muss. Für Piszczek kam in Hoffenheim Thomas Delaney ins Team und übernahm die linke Seite der Dreierkette. Dafür rückte Emre Can auf die rechte Seite. Eine Besetzung, die aktuell auch für Dienstagabend wahrscheinlich scheint, zumal die Borussia hinten die Null halten konnte.