Champions League

Hummels und Watzke mit viel Respekt vor Ciro Immobile

Mats Hummels
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Dass Lukasz Piszczek am gestrigen Montag im Abschlusstraining für den Champions-League-Auftakt mitmischen konnte, nährte die Hoffnungen der Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf einen Einsatz des polnischen Defensivmannes heute im Spiel bei Lazio Rom. Sollte Piszczek, der am Samstag beim 1:0-Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim eine Verletzung am Auge erlitten hatte, denn auch tatsächlich mitwirken können, würde dessen Fokus auch verstärkt Ciro Immobile gelten müssen.

Der italienische Nationalstürmer wird in Lazios Doppelspitze mit Joaquin Correa erwartet und dürfte nach seinem wenig erfolgreichen Intermezzo beim BVB in den Jahren 2014 und 2015 besonders motiviert sein. Obwohl Immobile die Erwartungen beim BVB nicht erfüllen konnte, zeigte der Dortmunder Tross im Vorfeld des Wiedersehens mit dem dreimaligen Torschützenkönig der Serie A reichlich Respekt.

Hummels sieht Reifeprozess bei Immobile

“Es ist für mich keine Überraschung, dass Ciro in Italien Tore am Fließband schießt. Er hat vor dem Kasten einfach eine überragende Qualität”, lobt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke den mittlerweile 30-jährigen Angreifer, der für die Borussia in 24 Bundesliga-Spielen nur auf drei Treffer kam und nach Einschätzung von Watzke in “Bild” schlichtweg “zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort” war.

Auch Ex-Mitspieler Mats Hummels hob aus der Pressekonferenz am Montagabend die Klasse des Angreifers hervor: “Wir wissen um seine ungemein hohe Qualität vor dem Tor. Er sucht den Abschluss, hat einen hervorragenden Volley und ist sehr zielstrebig.” Der Dortmunder Abwehrchef, der in Abwesenheit von Emre Can (Sperre), Manuel Akanji (nach Corona-Infektion) und Dan-Axel Zagadou (Knieverletzung) wohl mit Piszczek und Thomas Delaney die Dreierkette bilden wird, ließ dabei auch durchblicken, dass sich Immobile im Vergleich zu seiner Dortmunder Zeit weiterentwickelt habe: “Ciro ist seit ein paar Jährchen eiskalt vor dem Tor”, so Hummels, der freilich nichts dagegen hätte, könnte sein ehemaliger Kollege diese Qualität zumindest heute nicht beweisen.