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Schlüsselspiel gegen St. Petersburg: Rotiert Lucien Favre wieder in größerem Umfang?

Lucien Favre
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Nach der 1:3-Niederlage bei Lazio Rom hat die Startelf von Borussia Dortmund für das Revierderby gegen den FC Schalke 04 ein neues Gesicht erhalten. Während Roman Bürki, Manuel Akanji, Mo Dahoud, Julian Brandt und Giovanni Reyna ins Team rückten, mussten sich Marwin Hitz, Lukasz Piszczek, Jude Bellingham, Axel Witsel und Marco Reus zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen. Dem Quintett winkt nun aber womöglich schon zeitnah der nächste Einsatz.

Denn bereits am Mittwoch geht es für den BVB in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg weiter. Für das fraglos richtungsweisende Duell der beiden Auftaktverlierer in Gruppe F ist beim BVB abermals eine größere Rotation im Bereich des Möglichen, zumal nur drei Tage später schon wieder das Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld auf dem Programm steht.

Thorgan Hazard wieder eine Option

Gespannt darf man sein, für wen sich Trainer Lucien Favre, der zuletzt ein Bekenntnis zur eigentlichen Nummer eins Bürki schuldig geblieben ist, zwischen den Pfosten entscheidet. Um keine unnötige Unruhe aufkommen zu lassen, wäre es aber eine Überraschung, würde Favre Bürki wieder aus dem Tor nehmen und Hitz aufbieten.

Im Mittelfeld ist dafür schon mit Witsel, der einst vier Jahre lang für St. Petersburg spielte, und Bellingham zu rechnen. Offensiv hat sich Favres Luxusproblem derweil durch das Comeback von Thorgan Hazard, der nach auskuriertem Muskelfaserriss auch wieder zur Verfügung steht, weiter vergrößert. Setzt der Schweizer Coach wie gegen Schalke wieder auf eine Viererkette, was in Abwesenheit des noch verletzten Dan-Axel Zagadou und des rotgesperrten sowie überdies corona-positiven Emre Can wahrscheinlich ist, wäre hinter dem in der Spitze gesetzten Erling Haaland Platz für fünf Mittelfeldspieler. Nichtsdestotrotz ließen sich auch in diesem Fall Härtefälle nicht vermeiden.