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Ist Sebastian Walukiewicz ein Thema beim BVB?

Michael Zorc
Foto: imago images

Als neben dem am Knie verletzten Dan-Axel Zagadou, auf dessen Comeback man nach der Länderspielpause hofft, in den vergangenen Wochen auch Manuel Akanji nach einem positiven Corona-Test und Emre Can zunächst in der Champions League wegen einer Rotsperre und zuletzt auch positiv getestet fehlten, waren die Alternativen im Abwehrzentrum von Borussia Dortmund überschaubar.

Mats Hummels hielt die Fahne hoch, verteidigte aber teilweise in einer Not-Dreierkette. Bei der 1:3-Niederlage in der Königsklasse bei Lazio Rom etwa bildeten mit Lukasz Piszczek und Thomas Delaney zusammen mit Hummels zwei Akteure die letzte Reihe, die diese Position zwar spielen können, aber dort nicht ausgebildet wurden.

Der Engpass hat den Verantwortlichen des BVB mutmaßlich vor Augen geführt, dass die Personaldecke in der letzten Reihe nach der Leihe von Leonardo Balerdi zu Olympique Marseille recht dünn ist. Nicht ausgeschlossen deshalb, dass die Borussia den Markt der Innenverteidiger mit Blick auf die nächsten Transferperioden genauer unter die Lupe nimmt.

Walukiewicz auch bei anderen Klubs auf dem Zettel

Ein Kandidat könnte laut dem Portal “90min” Sebastian Walukiewicz werden, der bereits vor zwei Jahren ein Thema war, damals aber von Pogon Stettin zu Cagliari Calcio gewechselt ist. Der mit 20 Jahren noch immer sehr junge Pole, der im Oktober sein Debüt in der A-Nationalmannschaft seines Landes feierte, hat sich nach etwas Anlaufzeit in Cagliari inzwischen zum Stammspieler und Leistungsträger entwickelt.

Die letzten Leistungen von Walukiewicz waren dabei so, dass neben dem BVB auch der FC Chelsea, Manchester United, Atletico Madrid und Inter Mailand aufmerksam geworden sein sollen. Zur Dortmunder Philosophie, junge Spieler zu verpflichten und weiterzuentwickeln, würde der 1,88 Meter große Defensivmann bestens passen, wäre allerdings angesichts eines noch bis 2023 laufenden Vertrages wohl nicht ganz günstig.