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Nico Schulz vorzeitig zurück von der Nationalmannschaft

Nico Schulz
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Im Trikot von Borussia Dortmund stand Nico Schulz in dieser Saison erst 29 Minuten auf dem Platz. Einem 23-minütigen Kurzeinsatz bei der 2:3-Niederlage im Supercup beim FC Bayern München folgte beim 4:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg eine Einwechslung sechs Zeigerumdrehungen vor dem Ende. Danach meldete sich der 2019 für rund 25 Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtete linke Außenbahnspieler mit einem Muskelfaserriss erst einmal wieder ab.

Durchaus überraschend deshalb, dass Schulz im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw für die aktuelle Länderspielperiode auftauchte. Am gestrigen Mittwoch kam der gebürtige Berliner beim 1:0-Sieg im Test gegen Tschechien sogar zum Einsatz. In der 69. Minute für Debütant Philipp Max eingewechselt, durfte Schulz als Linksverteidiger dazu beitragen, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen – präsentierte sich dabei allerdings nicht wirklich überzeugend und leistete sich den einen oder anderen Stellungsfehler.

Acht Nachzügler kommen an, ein Quartett reist ab

Das zwölfte Länderspiel wird für Schulz nun erst einmal das letzte bleiben. Denn am Tag nach dem Spiel gegen Tschechien gab der DFB bekannt, dass im Gegenzug zu acht nur für die Nations League angereisten Akteuren (Manuel Neuer, Niklas Süle, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Leroy Sané, Toni Kroos, Timo Werner und Matthias Ginter) auch vier Akteure vorzeitig das Quartier verlassen.

Neben dem gegen Tschechien verletzten Jonas Hofmann, dem schon angeschlagenen angereisten Robin Gosens und Debütant Ridle Baku, der zur U21 weiterreist, spielt auch Schulz in den Planungen von Bundestrainer Löw für die anstehenden Spiele gegen die Ukraine und in Spanien keine Rolle mehr. Um im März, wenn die nächsten Länderspiele anstehen, wieder eingeladen zu werden, muss Schulz nun erst einmal beim BVB wieder Fuß fassen und regelmäßig spielen. Andernfalls dürfte auch die Teilnahme an der EM 2021 ein Traum bleiben.