Champions League

Favre vor dem CL-Topspiel gegen Lazio: “Müssen uns nicht unnötig unter Druck setzen”

Lucien Favre
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Am Mittwochabend empfängt Borussia Dortmund Lazio Rom zum CL-Topspiel im heimischen Signal Iduna Park. Mit einem Sieg kann sich der BVB vorzeitig den Gruppensieg sichern und den Einzug ins CL-Achtelfinale.

Der BVB schien in den vergangenen Wochen endgültig zurück in der Erfolgsspur zu sein, die 1:2-Niederlage gegen Köln hat jedoch gezeigt, dass Dortmund in keinem einzigen Spiel nachlassen darf. Lucien Favre wollte auf der Abschluss-PK vor dem morgigen CL-Duell gegen Lazio Rom jedoch nicht über die Vergangenheit sprechen, sondern betonte, dass der Fokus nun auf der Königsklasse liegt: “Natürlich ist es sehr schade, weil wir dieses Spiel hätten gewinnen können. Wir müssen nach vorne schauen. Jetzt ist Champions League und nicht Meisterschaft. Der Fokus liegt klar auf dem Spiel gegen Lazio”.

“Wir dürfen keine einfachen Fehler machen wie im Hinspiel”

Gegen Lazio Rom können Marco Reus & Co. einen ersten Meilenstein in der laufenden Saison erreichen, auch Favre hat das Weiterkommen als klares Ziel ausgegeben: “Wir sind Tabellenführer in dieser Gruppe und wollen, dass es weiter so bleibt. Lazio ist eine gefährliche Mannschaft. Wir wollen weiter und uns klar qualifizieren. Es wird ein schweres Spiel, aber wir wollen gewinnen und weiterkommen”.

Favre möchte sein Team aber nicht unter Druck setzen: “Wir müssen uns nicht unnötig unter Druck setzen. Wir konzentrieren uns nur auf den Gegner und werden nachher sehen. Wir kennen die Tabelle, müssen uns aber konzentrieren”.

Der BVB hat das Hinspiel deutlich mit 1:3 verloren. Laut Favre muss seine Mannschaft vor allem darauf achten nicht zu viele einfach Fehler zu begehen: “Lazio machte im Hinspiel leichte Tore und wir einfache Fehler. Wir dürfen diese Fehler nicht machen. Gegen eine solche Mannschaft muss man das vermeiden”.

Zudem betonte der 62-jährige, dass die Schwarz-Gelben damals selbst gute Chancen hatten: “Wir hatten auch zwei hundertprozentige Torchancen, die wir nicht machen. Wenn wir die machen, ist alles ganz anders. Wir haben es in den Spielen danach aber sehr gut korrigiert bis jetzt”.