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Nur 1:1 in Frankfurt – Gute Leistung nach der Pause reicht nicht zum Dreier

Giovanni Reyna
Foto: Lars Baron/Getty Images

Schon vor dem abendlichen Top-Spiel zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig ist klar, dass Borussia Dortmund die Chance nicht genutzt hat, aus dem Duell der beiden großen Rivalen an der Tabellenspitze Kapital zu schlagen. Vielmehr droht der BVB nach dem eigenen 1:1 bei Eintracht Frankfurt zumindest auf einen der beiden Konkurrenten zwei weitere Punkte zu verlieren. Dass es in Frankfurt nicht zu mehr reichte, lag vor allem an einer enttäuschenden ersten Halbzeit,

Wie erwartet begann der BVB ohne Erling Haaland, Raphael Guerreiro, Manuel Akanji, Thomas Delaney, Thomas Meunier, Reinier und Marcel Schmelzer, dafür aber mit den zuvor noch fraglichen Emre Can und Mats Hummels sowie Dan-Axel Zagadou, der nach langer Verletzungspause sein Comeback direkt in der Startelf feierte.

Reyna gleicht aus

Gut in die Partie fand die Mannschaft von Trainer Lucien Favre indes nicht, sondern musste wie vergangene Woche gegen den 1. FC Köln in der neunten Minute einen Rückstand wegstecken. Daichi Kamada ließ die Eintracht jubeln und ermöglichte es der SGE, fortan aus einer sehr kompakten Defensive heraus Konter zu setzen. Dortmund fiel derweil nur wenig ein, sodass Favre in der zweiten Hälfte seine Aufstellung korrigierte und mit Youssoufa Moukoko einen zuvor fehlenden, echten Mittelstürmer aufs Feld schickte.

Mit dem Youngster entwickelte der BVB dann auch deutlich mehr Zielstrebigkeit und kam durch ein Traumtor von Giovanni Reyna in der 56. Minute zum Ausgleich. In der Folge blieb die Borussia am Drücker und schnürte die Eintracht phasenweise in der eigenen Hälfte ein, doch ein zweites Tor wollte bei guten Gelegenheiten durch Moukoko und Julian Brandt nicht gelingen, wobei ähnlich wie gegen Köln aber zu oft auch die letzte Entscheidung die falsche war.

Unter dem Strich stehen ein Punkt, das inklusive Champions League dritte sieglose Spiel in Folge und fraglos auch eine gewisse Enttäuschung, nachdem vor zehn Tagen die Tendenz noch überaus positiv schien.