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1:5-Debakel gegen den VfB Stuttgart – Der Druck auf Lucien Favre wächst

Lucien Favre
Foto: Federico Guerra Moran / Shutterstock.com

In der Champions League hat Borussia Dortmund mit dem 2:1-Sieg bei Zenit St. Petersburg zwar als Gruppensieger das Achtelfinale erreicht, doch in der Bundesliga verlieren die Schwarz-Gelben immer mehr an Boden. Anstatt nach dem 1:2 gegen den 1. FC Köln und dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt wieder in die Spur zu finden und dreifach zu punkten, setzte es am heutigen Samstag im heimischen Signal Iduna Park ein 1:5-Debakel gegen den VfB Stuttgart.

Von Anfang an präsentierte sich der BVB ähnlich wie gegen Köln uninspiriert und wurde von forschen Schwaben immer wieder auf dem falschen Fuß erwischt. Den 0:1-Rückstand durch einen von Emre Can an Mateo Klimowicz verursachten und von Silas Wamangituka verwandelten Elfmeter (27.) konnte Giovanni Reyna mit einem Traumtor zwar zum 1:1-Pausenstand ausgleichen, doch im zweiten Durchgang brachen bei der Borussia mit dem 1:2 erneut durch Wamangituka alle Dämme.

Philipp Förster in der 60. und Tanguy Coulibaly in der 63. Minute sorgten mit einem Doppelschlag zum 1:4 für die frühe Vorentscheidung, ehe Nicolas Gonzalez in der Nachspielzeit sogar noch auf 1:5 erhöhte.

BVB nur noch Fünfter

In der Tabelle ist der BVB nach dem 2:1-Sieg des VfL Wolfsburg über Eintracht Frankfurt nur noch Tabellenfünfter bei bereits fünf Punkten Rückstand auf RB Leipzig. Der FC Bayern München kann mit einem Sieg beim 1. FC Union Berlin am Samstagabend sogar auf sieben Zähler davonziehen.

Vor den beiden Auswärtsspielen bei Werder Bremen und bei Union Berlin ist der Druck auf den BVB deshalb schon hoch und insbesondere auf Trainer Lucien Favre, der sich schon kurz nach der Partie heftiger Kritik ausgesetzt sah, die in den nächsten Stunden noch weiter zunehmen dürfte. Lothar Matthäus als “Sky”-Experte etwa warf unverhohlen die Trainerfrage auf: “Das ist nicht der Anspruch von Borussia Dortmund. Der Verein muss überlegen, ob es mit Favre noch weitergeht. So wird es für ihn schwer, bis Weihnachten noch Trainer bei Borussia Dortmund zu sein.”