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Zwischenfazit von Terzic: Leichtigkeit und Magie fehlen

Edin Terzic
Foto: imago images

Edin Terzic (38) hat mit Borussia Dortmund erst drei Spiele als neuer Trainer erlebt, doch nun zog er bereits ein Mini-Zwischenfazit. Nach dem mühevollen Erfolg im DFB-Pokal in Braunschweig sagte Terzic, dass das Team zuletzt „die Magie ein bisschen verloren“ habe.



„Es ist, glaube ich, deutlich geworden, dass wir vor allem in den letzten Wochen so ein bisschen die Leichtigkeit, so ein bisschen die Magie verloren haben“, so Edin Terzic bei der Pressekonferenz nach dem 2:0-Sieg der Dortmunder in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals bei Eintracht Braunschweig am Dienstagabend. Dem Team wären „Dinge schwerer gefallen, die zu Anfang der Saison deutlich einfacher waren“.

Nun steht dem BVB eine kleine Winterpause mit dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel bevor. Jedoch geht es bereits am Sonntag, 3. Januar 2021 (15.30 Uhr) in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg weiter. Nun müsse die Schwere „aus den Köpfen“, so Terzic. „Man kann nicht sagen: ‚Spielt selbstbewusster, spielt mutiger.‘ Und die machen das dann einfach. Da geht es darum, gemeinsam einen Weg zu finden. Das geht nicht auf Knopfdruck“, so der 38-Jährige.

Terzic forderte lautstark „mehr Tempo“

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Beim knappen Erfolg bei Eintracht Braunschweig war Edin Terzic immer wieder mit lauten Kommandos zu hören. Immer wieder forderte er „mehr Tempo“ von seinen Profis. Nach dem Spiel sagte er: „Es geht gegen einen kompakten Gegner immer darum, ihn so gut es geht zu bewegen. Das wird halt schwierig, wenn man mit vier oder fünf Ballkontakten spielt und der Ball sehr langsam unterwegs ist.“ Die Pässe, die gespielt wurden, war zwar häufig richtig, so der Trainer. Allerdings: „Wir haben immer wieder das Tempo rausgenommen.“ Es müsse gelingen, „jeden Pass scharf zu halten“, fordert der Nachfolger von Lucien Favre (63).

Sorgen gab es erneut um Abwehrchef und Torschütze Mats Hummels (32), der zur Pause ausgewechselt wurde. „Er hat die Muskulatur wieder gespürt“, berichtet Terzic. Auch Thorgan Hazard (27) hatte es erwischt. Der Belgier war erst in der 83. Minute für Giovanni Reyna (18) eingewechselt worden.

Terzic freut sich nun, „dass wir jetzt fünf, sechs Tage haben“. Der eher müde Auftritt in Braunschweig wäre nicht verwunderlich, so der Deutschkroate, immerhin war es das „zehnte Spiel in 31 Tagen“. Auch auf das anstehende Training freue er sich. Dabei sei es ihm vor allem wichtig, „22 Spieler gemeinsam auf dem Platz haben“. Zuletzt konnte er fast nur über „Taktiktafel oder Video“ kommunizieren, da ein Spieltermin den nächsten jagte.

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