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Pokal-Auslosung sorgt für zusätzliche Brisanz in der Causa Marco Rose

Marco Rose
Foto: imago images

Angesichts anderer Viertelfinalisten wie Rot-Weiss Essen, Holstein Kiel oder Jahn Regensburg darf man davon ausgehen, dass die Jubelschreie bei Borussia Dortmund am Sonntagabend nicht allzu laut ausgefallen sind, als das Los in der Runde der letzten Acht ein Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach erbracht hatte.



Fünfeinhalb Wochen nach der 2:4-Niederlage im Borussia-Park im Rahmen des 18. Spieltages der Bundesliga muss der BVB erneut am Niederrhein ran, wo mit der Fohlen-Elf sicherlich eine hohe Hürde auf dem Weg ins Finale von Berlin wartet.

Wenn beide Klubs entweder am 2. oder 3. März erneut die Klingen kreuzen, ist auch wegen der Personalie Marco Rose für Brisanz gesorgt. In der Branche gilt es längst als offenes Geheimnis, dass sich Rose mit dem BVB über eine Zusammenarbeit ab dem 1. Juli bereits einig ist und dafür von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen wird. Eine Bestätigung steht indes von allen Beteiligten weiter aus.

Gladbacher Fanprojekt kritisiert Rose

Aufgrund des steigenden Drucks auf alle Beteiligten bleibt abzuwarten, wie lange die Personalie in der Öffentlichkeit offen bleiben kann und ob beim Pokal-Duell offiziell noch nicht klar ist, dass Rose die Seiten wechselt. In Mönchengladbach werden die Spekulationen um den 44 Jahre alten Fußball-Lehrer unterdessen vor allem von Seiten der Fans immer kritischer verfolgt. Erst recht, seitdem sich Rose am Samstag verzockt hat und das für den Anhang so wichtige Derby gegen den 1. FC Köln (1:2) mutmaßlich auch wegen sieben Wechseln in der Anfangsformation im Vergleich zum Pokal-Erfolg beim VfB Stuttgart (2:1) verloren ging.

“Wer das Derby als idealen Zeitpunkt für ein Rotationsexperiment ansieht, hat Borussia Mönchengladbach nicht verstanden”, äußerte sich etwa das Fanprojekt Mönchengladbach sehr deutlich. Weitere Misserfolge könnten in Gladbach die Stimmung in Sachen Rose weiter kippen lassen – erst recht, wenn dessen Zukunft trotz der sehr eindeutigen Spekulationen weiterhin ungeklärt bliebe.