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Thomas Delaney lässt seine Zukunft offen – Lob für Edin Terzic

Thomas Delaney
Foto: imago images

Vor Weihnachten noch wegen kleinerer Blessuren einige Wochen ausgefallen, ist Thomas Delaney seit dem Achillessehnenriss von Axel Witsel zu Beginn des neuen Jahres zu einem wichtigen Faktor im zentralen Mittelfeld von Borussia Dortmund avanciert. Der dänische Nationalspieler geht mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise voran und ist in einem mit Künstlern gespickten Team auch dazu in der Lage, kämpferisch Akzente zu setzen.

Zufrieden mit den Ergebnissen der letzten Wochen ist Delaney allerdings nicht und forderte vom Team nun in einer Medienrunde eine andere Herangehensweise an die nächsten Aufgaben: “Ein Problem ist, dass wir als Mannschaft zu ungeduldig sind. Es geht zu schnell, dass wir in einem Rückschlag direkt eine Katastrophe sehen. Darüber haben wir auch gesprochen, dass wir unsere Reaktionen im Spiel oft negativ sind. Wir brauchen eine positivere Einstellung. Es fehlt ein wenig die Gelassenheit und die Scheißegal-Mentalität bei einem Rückschlag, weil wir stark genug sind.”

Zukunft hängt auch vom künftigen Trainer ab

Eine Diskussion um Trainer Edin Terzic, dessen Bilanz mit 13 Punkten aus neun Spielen nicht die eines Spitzenteams ist, lässt Delaney unterdessen nicht zu: “Er ist ein guter Trainer, seriös, kommuniziert sehr gut und sagt deutlich, was der Plan ist, was er sich von uns erwartet”, sieht der 29-Jährige den Coach keinesfalls als Problem.

Persönlich ist Delaney aktuell mit seinen Einsatzzeiten und generell beim BVB “sehr zufrieden”. Dennoch lässt der Mittelfeldmann seine Zukunft über das Vertragsende am 30. Juni 2022 hinaus offen: “Ich weiß auch nicht, was nächstes Jahr passiert”, so Delaney, für den in diesem Zusammenhang die ab Sommer noch offene Trainerfrage enorme Bedeutung hat: “Ich will spielen, und wenn ein Trainer kommt, der sagt, dass er woanders bessere Spieler als mich gefunden hat, muss ich überlegen.”

Zumindest nicht ausgeschlossen ist damit schon eine Trennung nach dieser Saison, wobei ein solches Szenario mit Blick auf Delaneys aktuelle Bedeutung eher unwahrscheinlich ist.