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Gespräche mit Thomas Strakosha – Wird der Albaner die neue Nummer eins beim BVB?

Thomas Strakosha
Foto: Paolo Bruno/Getty Images

Mit Marian Kirsch aus der U17 von Hannover 96 steht wohl eines der größten deutschen Torwarttalente unmittelbar vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. Während der Youngster aber erst mittel- bis langfristig ein Thema für den Profikader werden dürfte, steht weiterhin die Verpflichtung einer neuen Nummer eins zur kommenden Saison im Raum, nachdem in den vergangenen Monaten weder Roman Bürki noch der ohnehin nur noch bis Juni gebundene Marwin Hitz überzeugen konnte.



In den vergangenen Tagen und Wochen machten in diesem Zusammenhang schon zahlreiche Namen die Runde. Während Andre Onana (Ajax Amsterdam) aufgrund seiner zwölfmonatigen Doping-Sperre wohl von der Kandidatenliste gestrichen werden kann, dürften auch die Chancen auf Peter Gulacsi (RB Leipzig) und den nun von “Sky” ins Gespräch gebrachten Koen Casteels (VfL Wolfsburg) eher gering sein, haben beide doch mit ihren Klubs im Moment bessere Chancen, kommende Saison in der Champions League zu spielen als der BVB.

Strakoshas Vertrag endet 2022

Möglich deshalb, dass bei der Dortmunder Torwartsuche die Spur nach Italien führt. Mit dem polnischen Nationaltorwart Bartlomiej Dragowski vom AC Florenz und dem albanischen Auswahlkeeper Thomas Strakosha von Lazio Rom stehen dem Vernehmen nach gleich zwei in der Serie A aktive Schlussleute auf dem Zettel des BVB.

Nach Informationen von “Sky” soll es zwischen Strakoshas Beratern und dem BVB sogar schon Gespräche gegeben haben. Der 25-Jährige, der bei Lazio hinter Pepe Reina aktuell nur die Nummer zwei ist, scheint in den Überlegungen der Borussia damit zumindest eine Rolle zu spielen. Da Strakoshas Vertrag 2022 endet und Lazio kaum Interesse an einem ablösefreien Verlust des 25-Jährigen haben dürfte, ist ein Wechsel im Sommer 2021 derzeit nicht unwahrscheinlich – ob nach Dortmund, bleibt aber natürlich abzuwarten.