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Muskelfaserriss bei Manuel Akanji – Droht ein Engpass in der Innenverteidigung?

Manuel Akanji
Foto: imago images

Der VfL Wolfsburg (3:0 bei Arminia Bielefeld) und Eintracht Frankfurt (2:1) hatten mit ihren Siegen am Freitag bzw. am Nachmittag Borussia Dortmund vor dem Revierderby beim FC Schalke 04 mächtig unter Druck gesetzt. Der BVB aber hielt diesem Stand und sorgte mit dem am Ende klaren 4:0-Auswärtssieg dafür, dass der Rückstand auf die Champions-League-Ränge zumindest nicht auf mehr als sechs Punkte angewachsen ist.

Dabei gab es wenige Stunden vor dem Anstoß erst einmal eine Hiobsbotschaft aus dem Lager der Borussia, die den Ausfall von Manuel Akanji mitteilen musste. Der Schweizer Innenverteidiger erlitt einen Muskelfaserriss, der mutmaßlich eine Zwangspause von mindestens zwei bis drei Wochen zur Folge haben wird.

Emre Can rückt nach hinten

Auf Schalke rückte Emre Can, der zuvor beim 3:2-Sieg am Mittwoch beim FC Sevilla noch im zentralen Mittelfeld agiert hatte, ins Abwehrzentrum an die Seite von Mats Hummels. Eine gelernte Alternative für die Innenverteidigung hatte Trainer Edin Terzic derweil nicht mehr zur Verfügung, da es Dan-Axel Zagadou nach gerade auskurierter Muskelverletzung noch nicht wieder in den Kader geschafft hatte.

Zwar steht Zagadous Rückkehr bevor, doch in der aktuellen, sehr intensiven Phase mit dem Rückspiel gegen Sevilla und dem Viertelfinale im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach darf nun dennoch erst einmal nichts mehr passieren. Ansonsten müsste wohl eine Notösung mit Thomas Delaney oder Thomas Meunier her, die in wichtigen Spielen gegen starke Gegner sicherlich alles andere als optimale Voraussetzungen bedeuten würde.