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Lob für Emre Can – Aktuell neben Mats Hummels ein wichtiger Stabilitätsfaktor

Emre Can
Foto: imago images

Beim FC Schalke 04 (4:0) und gegen Arminia Bielefeld (3:0) sowie nun auch am Dienstag beim 1:0-Sieg im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach blieb Borussia Dortmund drei Partien in Folge ohne Gegentor. Und das, obwohl sich kurz vor dem Derby in Gelsenkirchen mt Manuel Akanji eine defensive Stammkraft mit einem Muskelfaserriss abmelden musste.

Wie schon mehrfach rückte auf Schalke Emre Can in die Innenverteidigung und bildet seitdem zusammen mit Mats Hummels ein unüberwindbares Bollwerk. “Er nimmt wirklich jede Position so an, wie es das Team benötigt, und er macht es auf jeder Positon gut”, wartet Trainer Edin Terzic im “kicker” mit viel Lob für den Nationalspieler auf, der sich auch in Sachen Aufbauspiel positiv hervorgetan hat: “Da sieht man seine Qualitäten, wenn er andribbeln kann und wie viele Angriffe er von da aus einleitet.”

Eigentlich lieber im Mittelfeld

Generell bewertet Terzic Cans Flexibilität und Bereitschaft, immer wieder in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, überaus positiv: “Wir sind unendlich glücklich, dass wir jemanden wie Emre haben, der die Aufgabe so annimmt, sich so in den Dienst der Mannschaft stellt und sein Ego zurückschiebt, um ihr zu helfen.” Erst recht mit Blick auf die aktuellen Einsätze im Abwehrzentrum, würde Can doch bekanntermaßen lieber im Mittelfeld spielen. “Wir wissen, dass es nicht seine Lieblingsposition ist, das ist klar. Aber die Situation war verletzungsbedingt so, dass wir basteln mussten.”

Wenn der BVB am Samstag beim FC Bayern München gastiert und dort sicherlich ein Top-Leistung auf allen Positionen benötigt, um die derzeitigen Erfolgsserien fortsetzen zu können, wird Can mit ziemlicher Sicherheit wieder neben Hummels beginnen. In Abwesenheit des weiter fehlenden Akanji hat sich zwar mit Dan-Axel Zagadou eine gelernte Alternative für die Innenverteidigung nach einer Muskelblessur mit zwei Kurzeinsätzen zurückgemeldet, doch gibt es keinerlei Grund, das zuletzt bewährte Abwehrzentrum zu sprengen.