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Roman Bürki ein Thema beim FC Bayern München?

Roman Bürki
Foto: Reto Stauffer / Wikkipedia (CC BY-SA 4.0)

Mit der vergangene Woche erfolgten Vertragsverlängerung von Marwin Hitz hat Borussia Dortmund nach jetzigem Stand zwei erfahrene Torhüter, die beide den Anspruch haben, regelmäßig zu spielen, bis 2023 an sich gebunden. Und dennoch ranken sich weiterhin auch Spekulationen um die Verpflichtung eines neuen Keepers, der als klare Nummer eins kommen würde.

Im Gespräch sind weiterhin vor allem Peter Gulacsi, der RB Leipzig per Ausstiegsklausel für festgeschriebene 12,5 Millionen Euro verlassen könnte, und Odysseas Vlachodimos (Benfica Lissabon), der vermutlich noch teurer würde.

Ob tatsächlich noch ein Torhüter kommt, ist indes offen und dürfte auch vom sommerlichen Budget abhängen, in dem nur bei Erreichen der Champions League und mindestens einem teuren Verkauf eines Leistungsträgers Spielraum für einen Schlussmann sein dürfte. Dann allerdings wäre kaum vorstellbar, dass sich Hitz und Bürki hinter einer neuen Nummer eins um den Platz auf der Bank duellieren würden. Und da die Zukunft von Hitz mit der gerade erst erfolgten Verlängerung geklärt sein dürfte, könnte Bürki zum Wechselkandidaten werden.

Auch Zieler ein Kandidat in München

Und womöglich bietet sich dem 30 Jahre alten Schweizer sogar innerhalb der Bundesliga eine höchst interessante Option. Denn wie “Der Westen” berichtet, soll sich der FC Bayern München zumindest mit dem Thema Bürki beschäftigen. Hintergrund ist, dass Bayerns Ersatzkeeper Alexander Nübel mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden ist und eine Ausleihe anstrebt. Die Bayern lehnen aktuell zwar noch ab, dürften aber gesprächsbereit sein, sollte eine Alternative gefunden werden.

Nach den guten Erfahrungen mit erfahrenen Backups wie Tom Starke und Sven Ulreich würde Bürki grundsätzlich durchaus ins Raster passen. Allerdings kursieren in München auch andere Namen wie der derzeit von Hannover 96 an den 1. FC Köln verliehene Ron-Robert Zieler, sodass die Gerüchte um Bürki momentan noch als ziemlich vage einzustufen sind.