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Die WM-Qualifikation steht an – BVB stellt Nationalspieler möglicherweise nicht ab

Sebastian Kehl
Foto: imago images

Nach einer intensiven Phase mit vielen englischen Wochen dürfen die Profis von Borussia Dortmund nach dem 2:0-Sieg am Samstagabend gegen Hertha BSC zwei Tage lang verschnaufen, ehe ab Dienstag die Vorbereitung auf das Gastspiel beim 1. FC Köln beginnt, mit dem man nach der 1:2-Heimpleite Ende November noch eine Rechnung offen hat.

Wie es im Anschluss an die Partie in der Domstadt weitergeht, ist für einige Dortmunder Profis noch offen. Während davon auszugehen ist, dass etwaige von Bundestrainer Joachim Löw für den Auftakt der Qualifikation für die WM 2022 in Katar nominierte Akteure zur DFB-Auswahl reisen werden, ist nicht sicher, schließen es die Verantwortlichen des BVB im Moment nicht aus, anderen Nationalspielern die Freigabe für die Länderspiele Ende März zu verweigern.

Die Situation wird beobachtet

“Wir verfolgen und diskutieren die Situation jeden Tag. Die Lage ändert sich ja schließlich auch permanent”, verriet Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl nun gegenüber dem “kicker”, sich detailliert damit auseinanderzusetzen, dass bei Reisen in bestimmte als Corona-Risikogebiete geltenden Länder oder Regionen bzw. bei der jeweiligen Rückkehr eine Quarantäne drohen könnte.

“Viele Verbände haben sich schon bewusst für neue Spielorte entschieden, um eine anschließende Quarantäne für die Spieler zu vermeiden”, verfolgt Kehl genau, welche Maßnahmen ergriffen werden, betont indes auch, dass der BVB im Zweifel selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen wird: “Wir werden uns aber im Einzelfall das Recht vorbehalten, Spieler nicht abzustellen, falls es für uns zu einem Nachteil kommen sollte.