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Ärger über Länderspielreise von Raphael Guerreiro – Bangen um Dan-Axel Zagadou

Raphael Guerreiro
Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Als Raphael Guerreiro am 2. März im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach (1:0) wegen Wadenproblemen bereits nach wenigen Minuten vom Feld musste, war man bei Borussia Dortmund noch zuversichtlich, nicht lange auf den für das spielerische Element so wichtigen Linksverteidiger verzichten zu müssen. Seit nunmehr drei Wochen allerdings fällt Guerreiro aus, muss nun aber sehr zum Ärger der Dortmunder Verantwortlichen auf Geheiß des Verbandes dennoch die Reise zur portugiesischen Nationalmannschaft antreten.

“Es darf nicht sein, dass er dort zum Einsatz kommt, obwohl er uns vorher mehrere Spiele lang nicht zur Verfügung stand. Wir gehen davon aus, dass er nach einem kurzen Check zu uns zurückkehrt”, ließ Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl im “kicker” durchblicken, dass es beim BVB auf noch mehr Unverständnis stoßen würde, sollte Guerreiro gegen Aserbaidschan (24. März), in Serbien (27. März) und/oder in Luxemburg (30. März) im Nationaltrikot auflaufen.

Die Möglichkeit, Guerreiro die Reise zum Nationalteam zu verweigern, besitzt der BVB nicht. Sämtliche Partien inklusive dem nach Turin verlegten “Heimspiel” Portugals finden nicht in Corona-Risikogebieten statt, sodass nach der Rückkehr keine Quarantäne erforderlich ist und die Sonderregel die Abstellung betreffend nicht greift.

Zagadou wieder mit Knieproblemen

Unterdessen erhofft man sich in Dortmund Klarheit die neuerlichen Probleme von Dan-Axel Zagadou betreffend. Der Innenverteidiger, bei dem sich nach Aussage von Trainer Edin Terzic auf der Pressekonferenz nach dem Spiel am Samstag beim 1. FC Köln (2:2) vergangene Woche die alte Knieverletzung bemerkbar gemacht hat, wird sich eingehenden Untersuchungen unterziehen. Anschließend dürfte klar sein, ob und gegebenenfalls wie lange Zagadou erneut nicht zur Verfügung steht.