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Löw verzichtet auf Brandt – doch die Tür zum DFB-Team bleibt offen

Julian Brandt
Foto: imago images

Es ist eine schwierige Zeit für Julian Brandt (24). Doch nicht nur beim BVB hat der ehemalige Leverkusener Probleme. Auch bei Bundestrainer Joachim Löw (61) ist er bei den anstehenden Länderspielen nicht mehr gefragt. Dennoch bleibt der 24-Jährige im Fokus.

Julian Brandt galt einst als größtes deutsches Talent und startete bereits als Teenager in der 1. Bundesliga durch. Nach seinem Wechsel 2019 zu Borussia Dortmund stagnierten seine Leistungen. Dennoch war der 24-Jährige immer bei Bundestrainer Joachim Löw und der deutschen Nationalmannschaft dabei.

Doch Brandt ist weiter im Formloch und wurde nun nicht für die anstehenden Spiele in der WM-Qualifikation nominiert. In der aktuellen Saison kommt er beim BVB zwar auf 36 Pflichtspiele, aber nur auf drei Tore und eine Vorlage.

“Man kann das als Zeichen interpretieren, dass man mit ihrer Entwicklung nicht zufrieden ist”, so Nationalmannschafts-Direktor Oliver-Bierhoff (52) – auch in Bezug auf den ebenfalls nicht nominierten Julian Draxler (27) von Paris Saint-Germain. Damit ist aber auch die Forderung verbunden, wieder zur Leistungsstärke zurückzufinden und damit auch auf den EM-Zug für den Sommer aufzuspringen. “Ich hoffe natürlich, dass sie noch mal an vergangene Leistungen anknüpfen können”, so Bierhoff weiter.

Brandt bleibt im Formloch – und hat nun wenig Zeit

Julian Brandt
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Julian Brandt wurde beim 2:2 der Dortmunder am Samstag in Köln zur Pause ausgewechselt und spielte erneut schwach. Der Blondschopf gewann nur 25 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte nur 70 Prozent der Pässe an seine Mitspieler.

Viel Zeit bleibt Julian Brandt nun nicht mehr, um auf sich aufmerksam zu machen. In der Bundesliga sind 26 Spieltage absolviert, der BVB ist aber auch in der UEFA Champions League und im DFB-Pokal noch im Einsatz.

Brandt absolvierte seit seinem Debüt 2016 35 Länderspiele, erzielte drei Tore und legte drei Treffer auf. Bei der desaströsen Weltmeisterschaft 2018 in Russland, das für Deutschland mit dem Vorrunden-Aus endete, kam Brandt als Joker jeweils kurz vor dem Ende in das Spiel.