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2 Punkte Rückstand: Terzics Rechnung vor Wolfsburg-Knaller

Edin Terzic
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Es ist das Topspiel in der Bundesliga am heutigen Samstag (15.30 Uhr): Der VfL Wolfsburg empfängt Borussia Dortmund. Möchte der BVB noch in die UEFA Champions League einziehen, muss bei den Niedersachsen zwingend ein Sieg her. Trainer Edin Terzic (38) gibt sich betont zuversichtlich.



“Bei einer Niederlage wären es acht Punkte Rückstand bei noch drei Spielen, dann könnten wir sie nicht mehr einholen”, rechnet Dortmunds Coach Edin Terzic vor dem Duell am heutigen Samstag beim VfL Wolfsburg vor. Aber es sei dann “noch möglich, Platz vier zu erreichen, ja nachdem, was Frankfurt macht”, fuhr Terzic fort. Die Eintracht hat heute ebenfalls einen dicken Brocken vor der Brust und tritt um 18.30 Uhr bei Bayer 04 Leverkusen an.

Borussia Dortmund steht auf Tabellenplatz 5 und hat vier Punkte Rückstand auf Eintracht Frankfurt auf Platz 4. Der VfL Wolfsburg ist aktuell noch fünf Punkte vor dem BVB und Tabellendritter. Das solle sich nun ändern, obwohl der BVB nach der 1:2-Heimniederlage gegen Frankfurt vor drei Wochen schon beinahe aus dem Rennen schien. “Wir haben versucht, die Hoffnung vorzuleben, weil wir wussten, dass wir noch gegen sie spielen. Jetzt sind es statt elf nur noch fünf Punkte vor Anpfiff, nach Abpfiff sollen es zwei sein”, so Terzic.

Terzic warnt vor Wolfsburg und Wout Weghorst

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Dass die Zuversicht in Dortmund groß ist, versuchte Trainer Edin Terzic ebenfalls entsprechend zu untermauern: “Weil unsere Leistungen zuletzt sehr konstant waren”, erklärte der 38-Jährige. Zum ersten Mal sind der BVB-Elf unter Terzic drei Ligasiege in Folge gelungen. Deshalb ist nun der Wunsch, “dass wir da weitermachen können und ein gutes Spiel zeigen”, bekräftigt Terzic. “Dann ist die Chance groß, dass wir danach nur noch zwei Punkte hinter ihnen sind.”

Dass es in Wolfsburg maximal schwer wird, weiß freilich auch das Trainerteam: “Sie sind sehr stabil in der Defensive, haben in Wout Weghorst einen Top-Torjäger vorne und den großen Vorteil der Konstanz”, so Terzic. Allerdings spricht die Statistik für die Schwarzgelben, denn Dortmund ist in acht von elf Aufeinandertreffen ohne Gegentor geblieben und musste nur einen einzigen Punktverlust hinnehmen. Doch: “Was in der Vergangenheit war, hat am Samstag keinen Einfluss”, stellte der Trainer klar.