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BVB auch im Rennen um Unai Simon dabei? – Spanischer Nationaltorwart aber wohl zu teuer

Unai Simon
Foto: imago images

Wenn Borussia Dortmund am morgigen Samstag mit einem Sieg gegen Holstein Kiel ins Finale um den DFB-Pokal einziehen will, wird wieder Marwin Hitz im Tor stehen. Der 33 Jahre alte Schweizer hat seinem Landsmann Roman Bürki im Laufe der Saison den Rang abgelaufen und ist nach seiner vor wenigen Wochen erfolgten Vertragsverlängerung bis 2023 auch für die Zukunft fest eingeplant – allerdings wohl eher nicht als Nummer zwei.



So verdichten sich inzwischen die Anzeichen dafür, dass der BVB im Sommer einen neuen Torhüter verpflichten wird, der die Diskussionen rund um eine nicht optimale Besetzung dieser so wichtigen Position endlich zum Erliegen bringen soll. Mit Peter Gulacsi (RB Leipzig) und Gregor Kobel (VfB Stuttgart) gelten mittlerweile zwei Torhüter, die ihre Qualitäten in der Bundesliga bereits bewiesen haben, als heißeste Kandidaten.

Simon auch in der Premier League begehrt

Nichtsdestotrotz werden mit dem BVB immer wieder auch Torhüter aus dem Ausland in Verbindung gebracht. Zu Ugurcan Cakir (Trabzonspor), Mike Maignan (OSC Lille), Odysseas Vlachodimos (Benfica Lissabon) und Bartlomiej Dragowski (AC Florenz) gesellt sich in dieser Hinsicht nun noch ein weiterer Name.

So berichtet das Portal “Teamtalk”, dass Dortmund zu den Vereinen gehören soll, die ein Auge auf Unai Simon von Athletic Bilbao geworfen haben. Der 23-Jährige hat in der spanischen Nationalmannschaft David de Gea als Nummer eins verdrängt und soll insbesondere vom FC Arsenal, aber auch von West Ham United und vom AS Monaco umworben werden. Der BVB dürfte dabei gerade mit Blick auf die Interessenten aus der Premier League allenfalls Außenseiterchancen haben, zumal Bilbao für den Schlussmann sicherlich einen stattlichen Preis aufrufen wird. Dass eine in Spanien übliche Ausstiegsklausel bei annähernd 60 Millionen Euro liegen soll, lässt schon erahnen, dass Simon eher nicht in Dortmund landen wird.