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Anbot für Attila Szalai? – Ungarischer Nationalspieler offenbar ein Thema beim BVB

Signal Iduna Park
Foto: Heinz Buese/Pool via Getty Images

Beim 3:0-Sieg im letzten Testspiel vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal beim SV Wehen Wiesbaden bildeten mit Lennard Maloney und Antonios Papadopoulos wieder zwei Akteure die Innenverteidigung von Borussia Dortmund, die eigentlich dem Kader der zweiten Mannschaft angehören und in der 3. Liga ihren Teil zum Klassenerhalt beitragen sollen.



Durchaus möglich aber, dass beide auch in Wiesbaden Gewehr bei Fuß stehen müssen. Schließlich wird es dann mit einem Einsatz von Mats Hummels, der aufgrund von hartnäckigen Problemen an der Patellasehne bislang nach der Rückkehr von der EM 2021 noch nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, eng. Weil Dan-Axel Zagadou und Neuzugang Soumaila Coulibaly nach schweren Knieverletzungen jeweils noch ein mehrwöchiges Aufbautraining vor der Brust haben, ist die Auswahl von BVB-Coach Marco Rose im Abwehrzentrum nicht allzu üppig.

Ablöseforderung in Höhe von 20 Millionen Euro?

Zwar sollte Manuel Akanji, der nach dem Erreichen des EM-Viertelfinales mit der Schweiz seit Samstag zurück beim BVB ist, eine Option darstellen, doch bei 100 Prozent ist der 26-Jährige mutmaßlich noch nicht – ebenso wenig wie Allrounder Emre Can, der nach seinem EM-Urlaub auch noch Nachholbedarf hat, gegebenenfalls aber wieder in der Innenverteidigung einspringen könnte.

Nach wie vor steht wegen der angespannten Personallage die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers im Raum. Aus der Türkei verlautet nun, dass sich der BVB für Attila Szalai interessieren und Fenerbahce Istanbul sogar schon ein konkretes Angebot für den ungarischen Nationalspieler unterbreitet haben soll. Zwölf Millionen Euro soll der BVB demnach für den 23-Jährigen bieten, Fenerbahce allerdings eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro fordern. Wie immer freilich müssen türkische Transferspekulationen eher mit Vorsicht genossen werden, doch denkbar scheint ein Dortmunder Interesse durchaus, zumal der fünf Jahre lang bei Rapid Wien ausgebildete Szalai sprachlich keine allzu lange Eingewöhnungszeit benötigen würde.