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„Kann ihm nicht genug dafür danken“ – Reyna über Sancho und die Nummer 7

Giovanni Reyna
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Giovanni Reyna hat für den BVB bereits 65 Pflichtspiele (8 Tore, 9 Vorlagen) absolviert und ist dennoch erst 18 Jahre jung. In dieser Saison könnte er in die Fußstapfen des abgewanderten Jadon Sancho (21) steigen. Nicht nur, weil er seine Rückennummer 7 übernommen hat.



„Er hat bereits in der vergangenen Saison ab und an mit mir darüber gesprochen“, so Giovanni Reyna (18) über die „Übergabe“ der Rückennummer 7 von Jadon Sancho auf ihn. „Er meinte, wenn er den Verein verlasse sollte, dann solle ich seine Nummer tragen“, so der US-Boy im „kicker“ weiter.

Beide waren einst als junge Spieler nach Dortmund gekommen und kamen früh auf die Überholspur. „Ich kann ihm nicht genug dafür danken, was er für mich getan hat, seit wir uns kennen“, so Reyna über sein Verhältnis zu Sancho. „Er hat mir vom ersten Tag an gesagt, dass ich mich jederzeit melden kann, falls ich ein Problem haben sollte. Und auch sportlich hat er mir geholfen, indem er mir vermittelt hat, an mich zu glauben, selbstbewusst zu sein und das auch auszustrahlen, egal wie jung ich sei.“

Reyna spricht über Sancho wie über einen Routinier auf der Zielgeraden seiner Karriere: „Man kann nur ein guter Sportler sein, wenn man an sich glaubt. Er hat mir das vorgelebt. An ihm konnte ich mich orientieren“, so der Amerikaner über den nur drei Jahre älteren Sancho, der von nun an für Manchester United aufläuft. Für den BVB absolvierte der Engländer 137 Pflichtspiele (50 Tore, 64 Assists).

Doch Reyna konnte in seiner bisherigen Zeit nicht nur an Sancho aufblicken. In höchsten Tönen schwärmt der 18-Jährige auch von Lukasz Piszczek (36), der den BVB im Sommer nach elf Jahren in seine polnische Heimat verlassen hatte. „Wie er als Profi Tag für Tag hart an sich gearbeitet hat und dabei zugleich immer die Mannschaft mitgezogen hat, war herausragend. Wir haben ihn alle geliebt, mit seiner Einstellung war er für uns ein absolutes Vorbild“, so Reyna.

Blüht Reyna im Rautensystem hinter Reus auf?

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Ein weiteres Vorbild ist der aktuelle BVB-Kapitän Marco Reus (32). Auch beim Ur-Dortmunder kommt Giovanni Reyna ins Schwärmen: „Er ist eine absolute Legende in diesem Verein. Ich sehe uns auch nicht unbedingt als Konkurrenten. Klar, es gibt gewisse Gemeinsamkeiten zwischen uns, so wie wir spielen. Bis heute sehe ich zu ihm auf und schaue mir Dinge von ihm ab. Ich finde es großartig, dass wir ihn haben. Wenn man überhaupt von einem Konkurrenzkampf zwischen uns beiden sprechen kann, dann ist er also sehr gesund.“

Durchaus möglich, dass Reyna und Reus in der neuen Saison häufig gemeinsam auf dem Platz stehen werden. Im von Trainer Marco Rose (44) favorisierten Rauten-System könnte Reyna eine der Halbpositionen übernehmen, wie auch beim 3:0-Sieg in der 1. Pokalrunde beim SV Wehen Wiesbaden.

Das Lob des Trainers folgte ad hoc: „Ich fand Gio sehr gut. Er war sehr präsent mit dem Ball, hatte kreative Momente. Bei seiner Körperlichkeit und der Bereitschaft gegen den Ball zu arbeiten, hat er in der Vorbereitung bereits draufgepackt. Da werden wir mit ihm dranbleiben.“