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Letztes Vertragsjahr von Mats Hummels – passt er noch ins System?

Mats Hummels
Foto: Getty Images

Mats Hummels ist Weltmeister von 2014, war in seinen mittlerweile 11 Saisons beim BVB zweimal Deutscher Meister und zweimal DFB-Pokalsieger. Doch mit seinen inzwischen 33 Jahren könnte ihm eine schwierige Saison bei Borussia Dortmund bevorstehen, die zudem seine letzte in Schwarzgelb sein könnte.



Denn der BVB hat insbesondere in seinem Bereich des Spielfelds aufgerüstet. Mit Niklas Süle und Nico Schlotterbeck gehören nun zwei Innenverteidiger zum Kader von Borussia Dortmund, die beide auch in der deutschen Nationalmannschaft gesetzt sind. Dort, wo aktuell und voraussichtlich auch in Zukunft Mats Hummels von Hans-Dieter Flick nicht mehr gefragt ist.

Wo wird Mats Hummels also spielen oder wird sein Stammplatz in der kommenden Saison 2022/23 gar auf der Bank sein?

Das hängt vornehmlich davon ab, für welches System sich Trainer Edin Terzic entscheiden wird. Das kann natürlich von Spiel zu Spiel variieren, solch ein Wechsel dürfte aber nicht die Regel sein. Entscheidet sich der Dortmunder Trainer für eine Dreierkette, dürfte Mats Hummels sehr gute Karten haben, in dieser gesetzt zu sein. Und dies trotz seiner bekannten Defizite im Bereich Geschwindigkeit.

Kommt es hingegen mehrheitlich zum Einsatz einer Viererkette, müsste Mats Hummels sich gegen einen der beiden Neuzugänge Niklas Süle und Nico Schlotterbeck durchsetzen.

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Wie schon beim FC Bayern sind Hummels und Süle wieder Konkurrenten

Für den Fall, dass einer von beiden verletzt oder gesperrt ausfiele, dürfte Mats Hummels natürlich auch in die Startelf mit einer Viererkette rücken. Ob sich Hummels aber darauf beschränken möchte, lediglich Edelreservist zu sein, der nur bei Verletzungen von Stammspielern zum Einsatz kommt, darf in Zweifel gezogen werden.

Er selbst äußerte sich in den letzten Tagen sehr positiv über die beiden Neuzugänge, die die Qualität des Teams stark anheben würden. Zudem habe er den „längsten Sommerurlaub“ seiner Karriere hinter sich, sei absolut frisch und wolle angreifen. Offenbar hat Mats Hummels die Pause aber nicht nur zur Erholung genutzt, sondern auch „hart gearbeitet“, wie ihm Trainer Edin Terzic bescheinigte. Das muss er aber auch, denn sein Vertrag läuft im Sommer 2023 aus. Eine Verlängerung erscheint zurzeit unwahrscheinlich, allerdings hat Mats Hummels sich schon häufiger in seiner Karriere aus Situationen herausgearbeitet, in denen er schon längst abgeschrieben zu sein schien.

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