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Namensgebende Borussia-Biersorte soll wiederbelebt werden

Schon als der BVB am 19. Dezember 1909 als Ballspielverein Borussia gegründet wurde, existierte die Borussia-Brauerei gar nicht mehr. Sie war bereits 1901 konkurs gegangen. Doch in der Gründungskneipe „Zum Wildschütz“ hing noch ein Schild mit Werbung für dieses Bier. Und genau dieses soll nun wieder auf den Markt gebracht werden.



Die Bild-Zeitung liefert sogar ein Foto von jenem Reklameschild, das bis heute in den deutschen Fußball hineinwirkt. Die Borussia aus Mönchengladbach benannte sich tatsächlich nach dem lateinischen Namen für „Preußen“, was Borussia schließlich bedeutet. Die Dortmunder Borussia hingegen nach jenem Bier, das kein Mensch seit 1901 mehr trinken konnte.

Ändern soll sich dies, weil das Unternehmen „BrewDog“ aus Berlin nun die Wiedereinführung der Marke plant. Bzw. tut sie das schon länger, nämlich seit 2015, musste aber erst einmal alle markenrechtlichen Fragen klären. Dies eben auch mit der hier ja betroffenen Borussia aus Mönchengladbach. 2019 dann kam die positive Entscheidung. Damit scheint der Weg frei zu sein für ein „Borussia-Bier“, das aber seitdem auf sich warten lässt.

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Unweit des Borsigplatzes steht die Gründungskneipe „Zum Wildschütz“

Entwickelt wurde die erste Variante, die auf den Markt kommen soll – ein Exportbier – dann aber doch von einem Biersommelier aus Dortmund, der sich „Brauwolf“ nennt. Dennoch weiß auch die Bild-Zeitung nicht, wann denn tatsächlich mit den ersten Fässern, Flaschen oder Dosen mit jenem Namen zu rechnen ist, der 1909 dafür sorgte, dass die Fangesänge im Signal-Iduna-Park stets das Wort „Borussia“ enthalten.

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