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SZ-Podcast: „BVB kann tatsächlich Meister werden“

BVB vs. FC Bayern
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Experten rund um den Fußball gibt es viele. Auch diese können nicht in die Zukunft schauen. Wenn es aber fundierte Einschätzungen sind, wie man sie von Ulrich Hartmann und vor allem BVB-Kenner Freddie Röckenhaus im SZ-Podcast hört, darf man als BVB-Fan ein wenig gesteigerte Hoffnung auf den nächsten Meistertitel empfinden.



Unter dem Titel „Die Chance ist da: Warum der BVB tatsächlich Meister werden kann“ wird über eine halbe Stunde zu den Aussichten von Borussia Dortmund diskutiert. Das Ganze findet innerhalb der Reihe „Und nun zum Sport“ statt. In diesem Podcast geht es nicht ausschließlich, aber immer mal wieder auch um Fußball.

Und in der Bundesliga spitzt sich das Rennen um die Meisterschaft vor den letzten fünf verbleibenden Spieltagen bekanntlich zu wie lange nicht mehr. Genau einen Punkt liegt Borussia Dortmund als Tabellenführer vor dem FC Bayern, weist aber die wesentlich schlechtere Torbilanz auf. Einen Ausrutscher darf sich der BVB also eigentlich nicht mehr erlauben, will man die 10-Jahres-Serie des FC Bayern an Meistertitel in Folge endlich unterbrechen. Die Aussichten dafür stünden tatsächlich nicht schlecht, urteil das Experten-Duo der SZ in diesem Podcast.

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BVB stabil wie seit Klopps Zeiten nicht mehr

Gründe für den starken Vortrag der Borussia lassen sich gleich mehrere finden, meinen Röckenhaus und Hartmann. Zunächst wäre da der Umstand, dass der ungewöhnliche Zeitpunkt der WM-Pause ermöglicht hätte, dass viele Verletzte in den Kader zurückkehren konnten.

Darin begründet sich dann die überaus starke Rückrunde des BVB, in der dieser trotz des 2:4 in München eine Stabilität unter Beweis stelle, wie man dies „seit 10 Jahren“ nicht mehr gesehen habe, nämlich zu jener Zeit, als man unter Klopp Meister wurde.

Außerdem habe man den Rückschlag in München gut verarbeitet, da man sich klarmachen konnte, dass dieser nur in Kobels schwerem Patzer begründet war. Ansonsten aber habe man in dieser Saison meist überzeugt. Und da nur noch wenige Spiele blieben, wolle man daran auch wieder anknüpfen.

Dies wiederum sei unterstützt worden vom selten offensiven Auftreten in Bezug auf die eigenen Ambitionen, tatsächlich Meister werden zu wollen. Das alles führe zu einer Melange, die die Titelchancen des BVB nun realistisch erscheinen ließen.

Allerdings, so schränkt man bei der SZ ein, fuße dies alles letztlich darauf, dass der FC Bayern ungewohnt schwächele. Dieser erreiche bei Weitem nicht die sonst übliche Punktzahl und ihm fehlten die Weltklasse-Spieler, die sonst den Unterschied ausmachten. Jetzt müsse der BVB diese seltee Chance nur noch nutzen.

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