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„Tagesschau“: Nico Schlotterbeck im deutschen EM-Kader

Nico Schlotterbeck
Foto: Getty Images

Seinem Bruder Keven und dem VfL Bochum konnte Nico Schlotterbeck am Samstagabend nicht die angekündigte Schützenhilfe im Abstiegskampf liefern. Stattdessen verlor Schlotterbeck mit Borussia Dortmund beim 1. FSV Mainz 05 mit 0:3 und bescherte damit einem Bochumer Konkurrenten drei Zähler im Ringen um den Klassenerhalt. Und dennoch wird der 24-Jährige das Wochenende wohl in bester Erinnerung behalten.



Denn wie die „Tagesschau“ am Sonntagabend exklusiv berichtete, wird der seit dem Amtsantritt von Julian Nagelsmann als Bundestrainer bislang noch nicht in die deutsche Nationalmannschaft berufene Innenverteidiger im Kader für die EM 2024 stehen, der am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

Laut einem Bericht des „kicker“ lieferte der DFB die entsprechende Information selbst an die „Tagesschau“ und wird wohl auch in den kommenden Tagen vor der offiziellen Kaderbenennung weitere Personalien durchsickern lassen.

Letztes Länderspiel im September

Schlotterbeck, der bei der 1:4-Niederlage im September gegen Japan, in deren Anschluss Hans-Dieter Flick als Bundestrainer entlassen wurde, sein elftes und zugleich bislang letztes Länderspiel absolviert hat, könnte einer der Profiteure der von der UEFA geschaffenen Möglichkeit sein, statt der eigentlich vorgesehenen 23 Spieler bis zu 26 Akteure nominieren zu dürfen.

Während Jonathan Tah und Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung als gesetzt gelten, waren zuletzt Waldemar Anton und Robin Koch als erste Vertreter dabei. Möglich, dass Schlotterbeck als fünfter Innenverteidiger hinzukommt. Denkbar aber auch, dass es für Koch eng wird. Und für Schlotterbecks BVB-Kollegen Mats Hummels dürften die EM-Chancen nicht größer geworden sein.

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