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Sébastien Haller unzufrieden – BVB in Sachen Ablöse kompromissbereit

Sebastien Haller
Foto: Getty Images

Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung war Sébastien Haller am vergangenen Samstag keine Option, als Borussia Dortmund nach dem Erfolg im Halbfinale der Champions League gegen Paris St. Germain im Vorfeld des Gastspiels beim 1. FSV Mainz 05 in größerem Umfang rotierte. Ohnehin wäre es aber nicht der Anspruch des ivorischen Nationalspielers, nur in einer B-Elf aufzulaufen. Weil die Perspektiven aber nicht die besten sind, rückt ein sommerlicher Abschied näher.



Laut einem aktuellen Bericht der „Bild“ ist Haller mit dem Status quo in Dortmund äußerst unzufrieden, was angesichts von nur 514 Minuten verteilt auf 18 Einsätze quer durch alle Wettbewerbe objektiv auch nachvollziehbar ist – wobei zur Wahrheit aber auch gehört, dass Haller verletzungsbedingt wochenlang gar nicht einsatzfähig war.

Darf Haller für zehn Millionen Euro gehen?

Ungeachtet dessen ist Füllkrug im BVB-Sturm nur die Nummer zwei hinter Niclas Füllkrug und hat zudem mit Youssoufa Moukoko noch einen jungen Konkurrenten. Darüber hinaus ranken sich seit geraumer Zeit Spekulationen darum, dass im Sommer ein weiterer Angreifer kommen soll. Serhou Guirassy vom VfB Stuttgart wird in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.

Sollte noch ein weiterer Stürmer verpflichtet werden, würden Moukoko und Haller wohl beide auf einen Wechsel drängen. Aber auch ohne Neuzugang wird vermutlich ein Angreifer gehen. Für Haller soll es mit Besiktas Istanbul auch schon einen Interessenten geben, der laut „Bild“ offenbar auf ein finanzielles Entgegenkommen des BVB hoffen dürfte. Denn die Borussia würde den 2022 für 31 Millionen Euro von Ajax Amsterdam gekommenen Haller dem Boulevard-Blatt zufolge für deutlich weniger, dem Vernehmen nach für etwa zehn Millionen Euro, ziehen lassen.

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