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BVB auf Stürmersuche: Randal Kolo Muani ein Thema?

Sebastian Kehl
Foto: Getty Images

Natürlich stehen Spannung und Vorfreude mit Blick auf das Finale der Champions League am 1. Juni in London gegen Real Madrid bei Borussia Dortmund aktuell über allem, doch hinter den Kulissen richtet sich der Fokus der Verantwortlichen längst auch schon auf die neue Saison, für die Sportdirektor Sebastian Kehl und Kaderplaner Sven Mislintat die eine oder andere Verstärkung planen.



Auf der Agenda steht neben der Weiterverpflichtung der Leihspieler Ian Maatsen (FC Chelsea) und Jadon Sancho (Manchester United) sowie einem Außenverteidiger und einem Sechser auch ein neuer Mittelstürmer.

Als Konkurrent für Niclas Füllkrug und vermutlicher Nachfolger für Sebastien Haller und Youssoufa Moukoko, die bei Ankunft eines weiteren Neuners den Absprung suchen dürften, ist seit geraumer Zeit Serhou Guirassy im Gespräch. Der Torjäger des VfB Stuttgart ist aber womöglich nicht die einzige prominente Option, die der BVB auf dem Zettel hat.

Kolo Muani bei PSG nicht mit den besten Karten

So berichtet die „L’Equipe“, dass sich der BVB mit Randal Kolo Muani beschäftigt und der Angreifer von Paris St. Germain sogar der Wunschkandidat sein soll. Der 25-Jährige wechselte erst im vergangenen Sommer kurz vor Transferschluss und nach zähen Verhandlungen für rund 95 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu PSG, konnte dort aber die Erwartungen nur bedingt erfüllen. So kam Kolo Muani in den beiden Halbfinal-Duellen in der Champions League gegen den BVB nur zu einer Einwechslung und scheint bei Trainer Luis Enrique auch in Zukunft nicht die besten Karten zu haben.

Sportlich wäre Kolo Muani in der Form aus seiner Frankfurter Zeit natürlich eine absolute Bereicherung, doch scheint eine Verpflichtung des französischen Nationalspielers schwer darstellbar. Erst recht, weil PSG dem BVB aufgrund der aktuellen Spannungen zwischen beiden Klubs kaum in größerem Ausmaß entgegenkommen dürfte.

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