Champions League

Champions-League-Finale BVB vs. Real Madrid: So könnten sie spielen

Karim Adeyemi
Foto: IMAGO

Um 21 Uhr wird es am Samstagabend, 1. Juni 2024, so weit sein. Dann wird der Anpfiff im Wembleystadion zum Champions-League-Finale 2024 ertönen – live übertragen auch zu den zahlreichen Public Viewings, die es nicht nur in und um Dortmund geben wird. Im letzten Spiel, das Marco Reus für den BVB bestreiten könnte, wird eher wohl eher nicht von Beginn an dabei sein. Hier die voraussichtlichen Startaufstellungen der Kontrahenten Real Madrid und Borussia Dortmund.



Personell könnte es fast kaum besser aussehen bei Borussia Dortmund. In Ramy Bensebaini und Julien Duranville muss man auf lediglich zwei Spieler verzichten, welche aber bei gegenwärtigem Leistungsstand ohnehin keine ‚Rolle gespielt hätten. Insofern darf man durchaus von „Bestbesetzung“ sprechen, in der der BVB die schwierige Aufgabe gegen Real Madrid angehen kann.

Nach Einschätzung des Kickers hat dabei Karim Adeyemi das Duell mit Donyell Malen für sich entschieden, obwohl Malen wesentlich häufiger in dieser Saison traf. Zuletzt aber zeigte sich Adeyemi auch defensiv stark verbessert, was dann den Ausschlag für ihn geben könnte.

Vermutlich wird Edin Terzic seine Mannschaft so an den Start gehen lassen, wie auch schon in den letzten Spielen der Champions League:

Gregor Kobel – Julian Ryerson, Mats Hummels, Nico Schlotterbeck, Ian Maatsen – Emre Can – Marcel Sabitzer, Julian Brandt – Jadon Sancho, Karim Adeyemi – Niclas Füllkrug

Antonio Rüdiger
Foto: Getty Images

Rüdiger und Kroos bei Real Madrid in der Startelf

Gegner Real Madrid muss ebenfalls auf zwei Spieler verzichten, deren Ausfall allerdings wesentlich mehr ins Gewicht fällt als jene beiden beim BVB.

David Alaba und Aurélien Tchouaméni werden definitiv nicht zur Verfügung stehen. Dennoch bleibt natürlich ein äußerst schlagkräftiges Team, das sich Trainerfuchs Carlo Ancelotti zusammenstellen kann. Vermutlich werden es die Borussen zunächst mit diesen Gegenspielern zu tun bekommen:

Thibault Courtois – Daniel Carvajal, Antonio Rüdiger, Nacho, Ferland Mendy – Eduardo Camavinga – Fede Valverde, Toni Kroos – Jude Bellingham – Rodrygo, Vinicius Junior

Damit trifft man auf seinen erst im letzten Sommer verkauften Abgang Jude Bellginham, der gegen seinen Ex-Club ebenso hoch motiviert sein dürfte, wie Toni Kroos im letzten Vereinsspiel seiner Karriere.

Natürlich gilt Real Madrid als klarer Favorit. Nicht nur geht Real mit einer eindrucksvollen Finalbilanz in diese Partie. Real wurde auch spanischer Meister, der BVB bekanntlich nur Fünfter in der Bundesliga. Dies schlägt sich auch in den angebotenen Quote nieder, die für einen Sieg des BVB zwischen 4,75 und 5,35 liegen. Jene für einen Sieg von Real Madrid bewegen sich um 1,65 und für ein Remis nach 90 Minuten gäbe es etwa das 4-Fache des Einsatzes zurück.

Die Gesamtbilanz der beiden Clubs gegeneinander steht bei 6 Siegen für Real Madrid, 5 Remis und 3 Siegen für den BVB, wobei alle Duelle gegeneinander in der Champions League stattfanden, noch nie jedoch in einem Finale.

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