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Chancen auf Sancho-Verbleib gegen Null – Selbst eine Ausleihe wohl zu teuer

Jadon Sancho
Foto: Getty Images

Die Hoffnung auf eine Weiterverpflichtung des inzwischen vom FC Chelsea an Aston Villa verkauften Ian Maatsen musste Borussia Dortmund aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schnell aufgeben. Nun sieht es stark danach aus, als könnte der BVB mit Jadon Sancho auch den zweiten Leihspieler der vergangenen Rückrunde nicht halten.



Sancho selbst hat zwar signalisiert, sich einen längeren Verbleib beim BVB gut vorstellen zu können, doch nach Informationen der „Bild“ sind die Chancen, dass es tatsächlich dazu kommt, mittlerweile nahe Null. Grund dafür sind in erster Linie die Finanzen. So sind die Gespräche mit Manchester United schon seit längerem festgefahren. Auch, weil die Red Devils Sancho verkaufen möchten und dem Vernehmen nach eine stattliche Ablöse im Bereich von 50 Millionen Euro aufrufen sollen.

Sancho passt nicht ins Gehaltsgefüge

Allerdings soll für den BVB auch die von Sportdirektor Sebastian Kehl lange favorisierte weitere Ausleihe Sanchos nicht zu stemmen sein. So würde Sancho mit seinem aktuellen Gehalt von bis zu 18 Millionen Euro pro Jahr das Dortmunder Gehaltsgefüge sprengen. Hätte Manchester United nicht einen Teil von Sanchos Gehalt weiterbezahlt, wäre schon die winterliche Leihe nicht zustande gekommen. Dazu aber sind die Engländer nun nicht mehr bereit und sollen zudem eine Leihgebühr offenbar in zweistelliger Millionenhöhe fordern.

Sanchos aktuelle Situation ist derweil nicht einfach, gilt das Verhältnis des 24-Jährigen zu Trainer Erik ten Hag doch als nicht mehr zu kitten. Während der BVB bereits andere Alternativen prüft, soll Sancho nun hoffen, dass Juventus Turin das offenkundig große Interesse mit einem passenden Angebot untermauert.

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