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Lars Ricken verrät, wie es zu Edin Terzic‘ Abschied vom BVB kam

Edin Terzic
Foto: Getty Images

Der Abschied von Edin Terzic von Borussia Dortmund kam überraschend. Obwohl er im Laufe der letzten Saison gleich zweimal intern angezählt war, hatte das Erreichen des Champions-League-Finals auf eine weitere Zusammenarbeit schließen lassen. Es kam bekanntlich anders. Und wieso dies so kam, verrät nun der neue BVB-Geschäftsführer Lars Ricken.



Einige der Spieler, deren Rückhalt Edin Terzic wegen seiner oft zu mutlosen taktischen Ausrichtung verloren hatte, sind in der neuen Saison gar nicht mehr bei Borussia Dortmund. Allen voran Mats Hummels, der sogar die Chuzpe besaß, wenige Tage vor jenem Finale der Champions League öffentlich sehr deutliche Kritik an Edin Terzic zu üben. Offenbar aber mit Einverständnis, der Vereinsführung, die Hummels‘ Aussagen sogar noch entschärft haben soll, somit Kenntnis davon hatte.

Ebenso soll Marco Reus zu den großen Kritikern Edin Terzic‘ gezählt haben. Auch er ist kein Dortmunder Borusse mehr. Insofern hätte Terzic darauf bauen können, dass er einen in seiner Hierarchie stark veränderten Kader vielleicht doch wieder hinter sich versammeln kann.

Darauf wollte der Sauerländer aber nicht mehr vertrauen. Insbesondere, weil ihm klar der Rückhalt der Vereinsführung fehlte, die ja selbst bereits zweimal über seine Ablösung nachgedacht hatte.

Lars Ricken
Foto: Getty Images

Lars Ricken lobt menschliche Qualität von Edin Terzic

All dies waren Zeichen, die Edin Terzic nur schwerlich noch hätte übersehen können, weshalb er mit nur wenigen Tagen Abstand vom trotz Niederlage als gelungen zu wertenden Finale von Wembley um die Trennung vom BVB bat. So lautet zumindest die offizielle Version, die Lars Ricken mit seinem Einblick in die Geschehnisse noch stützt.

„Als er für sich die Entscheidung getroffen hat, den BVB zu verlassen, ging es für ihn darum, was in dieser Situation das Beste für den BVB ist. Da kam er zu dem Schluss, dass das ein neuer Mann sein muss“, zitiert Sport.de Lars Ricken aus einer Talkrunde.

Für Terzic sei es zudem wichtig gewesen, dass man sich menschlich einwandfrei trenne, damit man sich anschließend noch in die Augen schauen könne. Das zeuge von den großen menschlichen Qualitäten des Trainers, der 2021 mit dem BVB den DFB-Pokal gewonnen hatte. Und eine solch saubere Trennung habe man laut Ricken „ganz gut hinbekommen“.

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