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BVB bedient sich am häufigsten bei anderen Bundesliga-Klubs

Serhou Guirassy

Während man in Fankreisen häufig dem FC Bayern vorwirft oder dies zumindest früher gerne tat, sich am liebsten bei der direkten Konkurrenz aus der Bundesliga zu bedienen, gilt dies momentan tatsächlich für Borussia Dortmund, wie Transfermarkt in einem Beitrag aufdeckt. Satte 13 aktuelle Kadermitglieder verpflichtete der BVB von anderen Bundesligisten – kein anderer Klub übertrifft diesen Wert.



Die Liste jener Borussen, deren letzte Station ein anderer Bundesligist war, ist dementsprechend lang:

  • Gregor Kobel, VfB Stuttgart
  • Nico Schlotterbeck, SC Freiburg
  • Ramy Bensebaini, Borussia Mönchengladbach
  • Marcel Sabitzer, FC Bayern München
  • Julian Brandt, Bayer Leverkusen
  • Niclas Füllkrug, Werder Bremen
  • Niklas Süle, FC Bayern München
  • Waldemar Anton, VfB Stuttgart
  • Felix Nmecha, VfL Wolfsburg
  • Julian Ryerson, 1. FC Union Berlin
  • Marcel Lotka, Hertha BSC
  • Salih Özcan, 1. FC Köln
  • Serhou Guirassy, VfB Stuttgart

Auf Platz 2 hinter Borussia Dortmund folgt dann übrigens der VfB Stuttgart, der drei dieser dreizehn Spieler an den BVB abgeben musste. Die Schwaben kommen auf elf Zugänge von innerhalb der Bundesliga.

Beim Drittplatzierten FC Bayern München sind es schon nur noch acht Zugänge aus der Bundesliga, wobei einzig Raphael Guerreiro vom BVB verpflichtet wurde. Dies allerdings ablösefrei, wie der BVB seinerseits Niklas Süle ablösefrei aus Bayerns Hauptstadt nach Westfalen lotste.

Bayern holte lediglich Guerreiro vom BVB nach München

Schlusslicht dieser Auflistung von ligainternen Transfers ist Neuling Holstein Kiel, der derzeit bei exakt keinem einzigen Zugang von anderen Bundesligisten steht. Die Transferphase läuft jedoch noch bis Ende August, sodass sich an all diesen Zahlen noch viel ändern könnte.

Seine Spitzenposition wird der BVB aber wohl eher nicht verlieren, wobei natürlich die Frage ist, ob diese Transferpolitik letztlich eine begrüßenswerte ist oder nicht. Während der FC Bayern sich zuletzt immer häufiger mit Spielern aus der Premier League verstärkt, muss der BVB häufiger auf Spieler aus heimischen Gefilden zurückgreifen. Zumindest in der letzten Saison war dies in der Liga nicht von Erfolg gekrönt, währen man in der Champions League zum ersten Mal seit 2013 wieder das Finale erreichte.

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