Bleibt der Kapitän an Bord? Can spricht offen über seine BVB-Zukunft

Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can äußert sich klar zu seiner Zukunft beim BVB. Der 31-Jährige spricht über Vertrauen, Verletzungsrückschläge und eine mögliche Vertragsverlängerung.

Die Zukunft von Emre Can bei Borussia Dortmund bleibt ein zentrales Thema. Der Vertrag des BVB-Kapitäns läuft am Ende der Saison aus, doch vieles deutet darauf hin, dass die gemeinsame Reise weitergeht. Der 31-Jährige machte nun deutlich, wie er seine aktuelle Situation einschätzt.

Im Interview mit Sky betonte Can das gegenseitige Vertrauen zwischen Spieler und Klub: „Der Verein hat in mich extrem viel Vertrauen und ich in den Verein. Ich bin sehr glücklich hier, denn ich hatte schwere Zeiten und der Verein stand eigentlich immer hinter mir.“ Aus heutiger Sicht rechne er daher fest mit einem Verbleib: „Deswegen glaube ich, dass ich nach heutigem Stand auch nächstes Jahr hier Fußball spielen werde.“

Ganz festlegen will sich der Routinier allerdings nicht. Er ließ bewusst eine kleine Hintertür offen und verwies auf die Unberechenbarkeit des Geschäfts: „Aber im Fußball sollte man niemals etwas festlegen, deshalb wird man sehen.“

Emre Can rechnet mit Verbleib beim BVB

Can spielt seit 2020 für die Dortmunder und absolvierte inzwischen mehr als 200 Pflichtspiele in Schwarz-Gelb – so viele wie für keinen anderen Verein in seiner Karriere. In dieser Saison wurde er jedoch zunächst ausgebremst: Eine hartnäckige Adduktorenverletzung kostete ihn viele Wochen. Mittlerweile ist der Mittelfeldspieler wieder fit und zurück in der Stammelf.

Rückblickend sprach Can offen über diese schwierige Phase: „Es war nicht einfach für den Kopf.“ Umso größer ist nun die Zuversicht, sportlich wieder voll angreifen zu können – und möglicherweise auch langfristig beim BVB zu bleiben.

Finanziell zählt der Kapitän mit einem kolportierten Jahresgehalt von rund neun Millionen Euro zu den Topverdienern im Kader. Eine Vertragsverlängerung wäre für den Klub daher gut abzuwägen, für Can selbst könnte es der letzte große Vertrag seiner Karriere sein. Stand jetzt aber überwiegt bei beiden Seiten offenbar das Vertrauen.

THemen
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